Grischa Ludwig gewinnt Breeders Derby und CRI 3-Stern-Prüfung
Der König von Kreuth

Grischa Ludwig gewann auf Coeurs Little Tyke zum zweiten Mal in Folge das Breeders Derby. Bild: Art & Light
Lokales
Bayern
02.07.2015
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Das NRHA Breeders Derby 2015 ist Geschichte. Sieben Tage lang war die Kreuther Anlage wieder Treffpunkt für die besten Pferde und Reiter Europas. 156 Reiter aus 8 Nationen mit 221 Pferden waren am Start. Unbestrittene Höhepunkte waren die Klassen für fünf- und sechsjährige Pferde, die Bronze-Trophys und der CRI 3-Stern, der gleichzeitig letzte Sichtung vor der FEI Europameisterschaft war.

"Ich kann es kaum fassen. Ich hatte mich schon ungeheuer über den Reserve-Champion-Titel gefreut, und dann das", sagte Angelika Schürmann nach ihrem Sieg im Non-Pro-Finale mit Smart Like Custom. Breeders-Derby-Reserve-Champion wurde mit einem Zähler Abstand der Österreicher Fritz Stoll mit Karin Stolls Einsteins Delmaso. Den dritten Platz teilten sich mit einer 209,5 die Vorlaufbeste Cindy Doll auf Boom Boom Blondy BB und Inna Daug mit Bonita Starlight. Der Limited-Non-Pro-Titel ging an die junge Tschechin Sophia Lukacikova mit Steppin With Class, gefolgt von Angelika Schürmann.

Richtig spannend wurde es im Open-Breeders-Derby-Finale. Die besten 17 von 35 Pferden kamen ins Finale, wobei Rudi Kronsteiner mit RS Nebbiolo Blue den besten Ritt des Vorlaufs hingelegt hatte. Volker Schmitt ritt als einziger drei Pferde ins Finale, Grischa Ludwig zwei.

Am Ende war es Grischa Ludwig, der mit Coeurs Little Tyke seinen zweiten Breeders-Derby-Open-Titel in Folge errang. "Ich bin unglaublich stolz darauf, dass es ein in Deutschland gezogenes und trainiertes Pferd ist. Es zeigt nicht zuletzt auch, dass unser ganzes Team einfach passt", sagte Ludwig. Die beiden erzielten eine 223 und verwiesen damit Rudi Kronsteiner und RS Nebbiolo Blue mit einer 220 auf Platz zwei.

Den Sieg beim CRI 3-Stern holte Grischa Ludwig mit dem achtjährigen Paint Hengst Shine My Gun davon. Als sechster Reiter in einem 19-köpfigen Starterfeld legte der Bitzer eine 219,5 vor, die keiner der folgenden Reiter mehr überbieten sollte.

Platz zwei ging an Rudi Kronsteiner auf Dr Lee Hook, der eine 218,5 erzielte. Dritter wurde Oliver Stein mit Timbers Whizzer mit 217,5.
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