Grünes Denkmal

Für das wachsende Denkmal zum Spaten griffen (von links) Bürgermeister Theo Bauer, stellvertretender Landrat Roland Schöffel, Landtagsabgeordneter und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Ludwig Freiherr von Lechenfeld, Ideengeber Werner Erhardt und Jutta Kotzi vom vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im "Kräuterdorf Nagel" beim "Duft- und Schmetterlingsgarten" am See zum Spaten. Bild: kkl
Lokales
Bayern
02.05.2015
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Ein Denkmal erinnert beim "Duft- und Schmetterlingsgarten" am Nageler See an die Deutsche Einheit. Es ist nicht aus Stein. Die Idee hatte Werner Erhardt aus Wunsiedel.

Ein wachsendes Denkmal trägt zur Aufwertung des nationalen Gedenktages bei. Werner Erhardt konnte im Rahmen des Wettbewerbs "Zukunftsdialog" Interesse wecken. Inzwischen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft über das bundesweite Projekt übernommen und unterstützt die Umsetzung. Auch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist im Boot. "Die meisten Denkmäler sind aus Stein, die neueren aus Beton oder sogar Kunststoff", stellte Erhardt fest. Ob so ein Denkmal 10 oder 100 Jahre alt ist, es verändere sich nicht. Er sei der Meinung, die Wiedervereinigung ist ein so großes Ereignis, dass nicht nur ein Denkmal in Deutschland stehen sollte.

"Symbolisch, kostengünstig und ökologisch sinnvoll" - das war seine Idee. Ein lebendiges Denkmal aus drei Bäumen sollte es sein, im Dreieck gepflanzt, die Kronen sollen mit der Zeit zusammenwachsen, so wie das wiedervereinigte Deutschland. Eine Buche im Westen als Symbolbaum für die alte BRD, eine Kiefer im Osten für die ehemalige DDR und im Norden eine Eiche als Symbol der Einheit. Nach dem Griff zum Spaten, fügte Bürgermeister Theo Bauer noch hinzu, dass der neu geschaffene Platz noch mit einer Sitzgelegenheit mit Blickrichtung zum See gestaltet werden wird.
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