Gut gerüstet ins neue Jahr

Werksleiter Peter Schreyer zeichnete in einer Feierstunde langjährige Mitarbeiter des Marktredwitzer Feuerfest-Werks aus. Bild: privat
Lokales
Bayern
19.11.2015
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Das Feuerfest-Werk Marktredwitz der RHI AG ehrte verdiente Mitarbeiter. Werksleiter Peter Schreyer nutzte die Feierstunde und informierte über das Geschäftsjahr 2015. Dabei blickte er mit "vorsichtigem Optimismus" in die Zukunft.

Peter Schreyer dankte bei der Jubilarehrung im Saal des Egerland-Kulturhauses 13 Mitarbeitern, die dem Unternehmen seit 25, 35 und 40 Jahren die Treue halten. Das zeuge von Loyalität seitens der Belegschaft, aber auch vom Bemühen des Unternehmens sichere Arbeitsplätze zu schaffen.

Geehrt wurden für 25-jährige Betriebszugehörigkeit Harald Klein, Karlheinz Schinner, Bernhard Heindl, Thomas Philipp, Helmut Kraus, Raimund Schläger und Jörg Scholz sowie für 35 Jahre Stefan Planner, Werner Müller und Reinhard Schultheiß. 40 Jahre Treue: Winfried Lauer, Eduard Hirschmann und Michael Seitz.

Darüber hinaus wurden sieben Auszubildende, die im Rahmen des Erasmus-Projektes in einem ausländischen Werk des RHI-Konzerns drei Wochen tätig waren, mit dem begehrten Euro-Pass ausgezeichnet. Mit dieser Initiative investiere die Leitung des Werkes Marktredwitz vor allem in den Nachwuchs Marke "Eigenbau", so Schreyer. Unter dem Motto "RHI on Tour" läuft im österreichischen Feuerfest-Konzern seit mehreren Jahren ein erfolgreiches Programm, bei dem Azubis Auslandserfahrungen in europäischen RHI-Werken sammeln können. Möglich macht das das Erasmus-Projekt der Europäischen Kommission.

Peter Schreyer nahm die Würdigung der Jubilare sowie der Auszubildenden auch zum Anlass, um das Geschäftsjahr 2015 kurz Revue passieren zu lassen. "Nach dem sehr guten Geschäftsjahr 2014 konnten wir heuer an das hohe Niveau anschließen, wenngleich wir bei unseren Hauptprodukten einen leichten Mengenrückgang verzeichnen mussten", resümierte Schreyer. Für das Jahr 2016 sieht sich das Werk Marktredwitz gut gerüstet.

Sehr genau beobachte die Werksleitung derzeit die Entwicklung der europäischen Stahlindustrie, die ja zu den Hauptkunden des Unternehmens zählt. Peter Schreyer: "Billige Exporte chinesischer Stahlhersteller setzen den europäischen Produzenten zu und erhöhen den Preisdruck auf die Stahlindustrie und deren Zulieferer."
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