"Gutes Sprunggefühl"

Bürgermeister Stephan Unglaub (am Rednerpult) freut sich, dass die Ochsenkopf-Schanzen-Arena nun komplett bestückt ist. Die Nachwuchsspringer haben auf der neuen "K 30" (rechts) beste Trainings-Bedingungen. Bild: gis
Lokales
Bayern
24.06.2015
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Es ist vollbracht. Die neue Kinder- und Jugend-Schanze "K 30" schließt eine Lücke im Landesleistungszentrum Fichtelgebirge. Das Bauwerk erhielt im Beisein zahlreicher Ehrengäste den kirchlichen Segen.

Die Ochsenkopf-Schanzen-Arena ist damit komplett. "Eine klasse Gemeinschaftsleistung", freute sich Bürgermeister Stephan Unglaub und dankte allen am Projekt Beteiligten. Insbesondere würdigte er die 40 Ehrenamtlichen, die mehr als 1000 Stunden Arbeit leisteten und die Koordinationsgruppe Sprungschanze um "Motor, Ideengeber, Planer und Helfer Fritz Baumgärtel, die mit viel Herzblut und Verlässlichkeit das geschafft hat, woran mancher nicht mehr glaubte".

Beste Bedingungen

Nachdem Nachwuchsspringer aus dem Leistungszentrum auf der neuen Schanze ihr Können gezeigt hatten, informierte Baumgärtel die Festgesellschaft über wesentliche technische Daten: "Die Berechnungssprungweite vom Schanzentisch bis zum sogenannten Konstruktionspunkt beträgt 30 Meter, die Anlauflänge 50,5 Meter, die Länge von Aufsprung und Auslauf bis zum Mattenende 61,5 Meter, der Höhenunterschied von ganz oben bis zur weißen Linie im tiefsten Punkt der Schanze 38 Meter. Wirtschaftliches Bauen stand mit an vorderster Stelle, so dass ein hoher Anteil an Eigenleistungen möglich war. Die Spur hat mehrere Gleise, zwei aus Edelstahl für den Ganzjahresbetrieb und zwei spezielle, in denen im Winter eine Schneespur aufgebaut werden kann." Nun kann der Springernachwuchs bei besten Bedingungen trainieren und ein gutes Sprunggefühl entwickeln. Abschließend wünschte sich Bürgermeister Stephan Unglaub, dass alle Erwartungen an die Anlage, auch bei den Wettbewerben im September beim Bayerischen und Deutschen Schülercup, in Erfüllung gehen. Die veranschlagten Baukosten beliefen sich auf 579 000 Euro, gefördert vom Freistaat mit 50 Prozent, von der Oberfrankenstiftung mit 137 750, von der Gemeinde Bischofsgrün und dem Landkreis mit je 60 000 und vom Ski-Club Bischofsgrün mit 35 000 Euro.
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