Guttenberger Wehrnachwuchs Fünfter beim landkreisweiten Jugendleistungsmarsch
Eimer will nicht umkippen

Bei der Station mit den verschiedenen Knoten und Stichen lief es für die Guttenberger Jugendlichen bestens. Beim Zielspritzen mit der Kübelspritze lagen sie aber über der vorgegebenen Zeit. Bild: hl
Lokales
Bayern
22.10.2014
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Pech hatte der Guttenberger Feuerwehrnachwuchs beim landkreisweiten Jugendleistungsmarsch in Beidl. Beim Zielspritzen mit der Kübelspritze fiel der Eimer erst nach Ablauf der vorgegebenen Zeit, was der Truppe 20 Fehlerpunkte einbrachte und somit den Sieg sowie die Titelverteidigung kostete. Am Ende belegten Christoph Dumler, Miriam und Moritz Schraml sowie Lukas Vogel mit 29 Fehlerpunkten den fünften Platz bei 28 Gruppen.

Die Guttenberger Jugendfeuerwehr war mit einer ganzen und einer halben Gruppe, die mit Wiesau antrat, vertreten. Treffpunkt für die insgesamt rund 130 Teilnehmer war die Preißinger-Halle. Sie mussten beim "Werner-Baier-Gedächtnismarsch" zwei Rundstrecken von je vier Kilometern Länge bewältigen.

Gefordert waren an den elf Stationen Mastwurf am Saugkorb anlegen, Brustband an sich und an einem anderen Teilnehmer anlegen, Zielwurf mit der Feuerwehrleine, Hochziehen eines C-Strahlrohres, Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen, 90 Meter C-Schlauch kuppeln, Kreuzknoten, Schotenstich, Zimmermannsschlag und Mastwurf mit Sicherung durch Spierenstich an einem Knotengestell, C-Schlauch ausrollen, Kuppeln einer Saugleitung, Beantworten von Fragen und Umspritzen eines Eimers mit der Kübelspritze.

Am Ende ging der Wanderpokal an Wiesau I (11 Fehlerpunkte). Es folgten Hohenthan II (14), Falkenberg II (24), Pullenreuth (25) und Guttenberg (29). Die gemischte Gruppe Wiesau-Guttenberg, der unter anderem Johannes Reindl und Dominik Schiml angehörten, erreichte mit 50,1 Fehlerpunkten Platz acht.

Bei der Siegerehrung würdigten Kreisbrandrat Franz Arnold, Kreisbrandmeister Dieter Höfer und Kreisjugendwart Achim Grassold die gezeigten Leistungen. Dank galt zudem dem Ausrichter des Marsches, der Feuerwehr Beidl. Auch der Betreuer der Guttenberger, zweiter Kommandant und Jugendwart Erwin Hoffmann, war mit der Arbeit seiner Jugendlichen sehr zufrieden.

Im nächstes Jahr ist geplant, den Jugendleistungsmarsch in Guttenberg auszurichten. Entsprechende Vorbereitungen laufen bereits. Die Verantwortlichen hoffen, am Ende auch den Zuschlag zu erhalten.
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