Handwerkskammer Oberfranken zeichnet in Bayreuth 450 Jungmeister aus
Die beste Arbeitslosenversicherung

Die erfolgreichen Absolventen mit dem ehemaligen Ausbildungsberater Robert Popp (links), und Prüfungsausschussvorsitzenden Johannes Schieder (von rechts) und Leitendem Landwirtschaftsdirektor Ernst Heidrich. Bild: hfz
Lokales
Bayern
30.10.2014
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Knapp 1000 Gratulanten waren in die Oberfrankenhalle gekommen, um 450 Jungmeister des oberfränkischen Handwerks zu feiern. Unter den handwerklichen Hoffnungsträgern waren einige aus dem Altlandkreis Kemnath. Alle erhielten zu Beginn dreifach geistlichen Zuspruch, neben katholischem und evangelischem Pfarrer war mit Seyfettin Ulus erstmals ein islamischer Imam bei der Feier.

Für die evangelische Kirche sprach Dekan Hans Peetz, die Katholiken vertrat Dekan Marcel Jungbauer. HWK-Präsident Thomas Zimmer gratulierte in einer Festansprache: "Mit dem Meisterbrief haben Sie einen großen Schritt in Ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte gemacht." Welchen Stellenwert der Meister im Vergleich zur akademischen Bildung hat, habe die EU festgelegt. Im Europäischen Qualifikationsrahmen stehen Bachelor-Abschluss und Meisterbrief auf einer Stufe. Das gelte auch beim Einkommen.

Jungmeisterin Laura Scharf bedankte sich stellvertretend bei den Weggefährten und Unterstützern. Ab heute gelte es, das Gelernte in die Tat umzusetzen: "Ab heute sind wir nicht mehr nur Handwerker. Wir sind Spezialisten auf unserem Gebiet, eventuell angehende Unternehmer, Ausbilder und Vorbild."

Auch HWK-Hauptgeschäftsführer Thomas Koller gratulierte. "Der Meisterbrief ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit und der wichtigste Faktor für die erfolgreiche Firmengründung." Die Feier gestaltete das Erfurter Wehrbereichsmusikkorps III.
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