HSG-Damen starten mit einem Remis

Lokales
Bayern
01.10.2014
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Die Handballdamen der HSG Fichtelgebirge war im ersten Saison-Heimspiel der Bayernliga hochmotiviert. Mit einem besetztens besetzen Kader ging es gegen eine stark dezimierte Herzogenauracher Mannschaft, die nur mit sechs Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen angereist war. Trotzdem reichte es nur zu einem 22:22.

Die HSG-Damen begannen stark und gingen 3:0 in Führung. Dies war auch ein Verdienst der taktischen Einstellung durch Trainer Depolt. Die gefährlichen Rückraumspieler wurden vor allem durch die vorgezogene Viktoria Birner neutralisiert. Diese Maßnahme hatte zur Folge, dass die erstligaerfahrene A. Dodan keinen einzigen Treffer erzielte. Bis zum 10:10 war es ein harter Schlagabtausch. Erst gegen Ende der ersten Hälfte ließ die Konzentration der Gegner nach und die HSG ging bis zur Pause mit 15:11 in Führung.

Nach dem Wechsel starteten die Gastgeber unkonzentriert und bekamen vor allem die 16-jährige Rechtsaußen S. Probst nicht in den Griff, die im Spiel insgesamt 13 Tore erzielte. Auch die veränderte Abwehr der Herzogenauracher mit der Wegnahme von Wölfel machte den HSG-Damen zu schaffen. Die Gäste erlangten dadurch nicht nur den Ausgleich, sondern gingen sogar mit 22:20 in Führung. Doch durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte der Zwei-Tore-Rückstand in ein verdientes Unentschieden umgewandelt werden. Vor allem die starke Anna Wölfel behielt einen klaren Kopf und verwandelte in letzter Sekunde kaltschnäuzig den entscheidenden Siebenmeter.

HSG: Faltenbacher, Gruber, Proskova, Pöhlmann (4), Birner, Wölfel (10/2), Meyerhöfer (3/2), Mulkey, Kauer, Radtke (2/2), Kraus (1), Spannig (2)
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