Junge Flüchtlinge als Frühstücksgäste in der Krankenpflegeschule

Junge Flüchtlinge als Frühstücksgäste in der Krankenpflegeschule Zwölf minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge sind seit einiger Zeit im Personalwohnheim neben dem Klinikum Fichtelgebirge Haus Marktredwitz untergebracht, wo sie von einem Team des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks betreut werden. Die unmittelbare Nachbarschaft zur Berufsfachschule für Krankenpflege nahmen die Schüler des zweiten Kurses nun zum Anlass, die Jugendlichen zu einem zwanglosen Frühstück einzuladen. Nach einem Vorbereitun
Lokales
Bayern
22.06.2015
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Zwölf minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge sind seit einiger Zeit im Personalwohnheim neben dem Klinikum Fichtelgebirge Haus Marktredwitz untergebracht, wo sie von einem Team des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks betreut werden. Die unmittelbare Nachbarschaft zur Berufsfachschule für Krankenpflege nahmen die Schüler des zweiten Kurses nun zum Anlass, die Jugendlichen zu einem zwanglosen Frühstück einzuladen. Nach einem Vorbereitungstreffen mit Betreuern und einer Dolmetscherin stellte die Krankenpflegeschule einen Vormittag lang ein Klassenzimmer zur Verfügung, so dass einem zwanglosen Kennenlernen nichts mehr im Wege stand. Organisiert hatten das Ganze Sophie Moller, Max Fürtsch und Sascha Richter von der Jugendvertretung des Betriebsrats; an den gemischten Tischgruppen gelang es jedoch bald der gesamten Klasse, mit Englisch, Französisch und notfalls auch mit Zeichensprache, Kontakt zu den Gästen aufzunehmen. Die zwölf jungen Männer im Alter von 16 bis 18 Jahren, von denen zehn aus Afghanistan, einer aus Syrien und einer aus Tunesien stammen, erzählten bereitwillig von ihrer manchmal abenteuerlichen Flucht. Die Krankenpflegeschüler sind zuversichtlich, dass es nicht bei einem gemeinsamen Frühstück bleiben wird: "Da baut sich etwas Gutes auf", meint Sophie Moller. Bild: privat
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