Kegler von FEB Amberg mit blamablem Auftritt in Bamberg im vorletzten Spiel der Saison - ...
Desolat und "wie ein Absteiger"

Einzig Daniel Beier (Bild) hielt die Fahne von FEB Amberg hoch und zeigte Gegenwehr. Bild: Ziegler
Lokales
Bayern
10.03.2015
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Eine vernichtende Niederlage musste FEB Amberg in der Kegler-Bundesliga beim Tabellenzweiten Victoria Bamberg einstecken. Mit 0:8 (3380:3679) blamierten sich die Oberpfälzer in einem Spiel, in dem ganze drei Satzpunkte gewonnen wurden, während sich die Hausherren für die Hinrundenniederlage eindrucksvoll revanchierten.

Einen Sieg hatte man im Amberger Lager ohnehin kaum für möglich gehalten, doch die extrem magere Kegelzahl sorgte doch für Verstimmung. Kapitän Schwaiger sprach gar von einem Spiel "wie ein Absteiger". Diese stehen zwar seit Samstag mit Peiting und Lonsee fest, doch die Warnung galt im Hinblick auf die nächste Saison. Spätestens dann muss sich das Amberger Sextett wieder gefangen haben.

Das Unheil bahnte sich von der ersten Kugel an seinen Weg. Andreas Schwaiger, Daniel Beier und Rainer Sattich verloren auf der ersten Bahn rekordverdächtige 100 Kegel. Nur Beier fing sich rechtzeitig und lieferte dem besten Bamberger Nicolae Lupu ein ordentliches Duell. Mit 1:3 (584:625) konnte sich Lupu erst auf der letzten Bahn entscheidend absetzen.

Schwaiger spielte enorm stark in die Vollen und katastrophal ins Abräumen. Gegen Florian Fritzmann hatte er beim 0:4 (555:615) keinerlei Chancen.

Noch schlimmer erging es Rainer Sattich, der zu keinem Zeitpunkt ins Spiel fand und nach 50 Wurf durch Wolfgang Häckl ersetzt wurde. Der Routinier fand schnell in die Partie und rettete mit solidem Spiel ein immer noch schwaches Gesamtresultat von 524 Kegeln, mit dem gegen Manuel Weiß (617) nichts zu holen war.

Matthias Hüttner im Schlusstrio präsentierte sich gegen Dominik Kunze ebenso desolat. Als nach der Hälfte des Spiels ernsthaft eine Zahl unter 500 drohte, besann sich der Amberger und sorgte in der zweiten Hälfte für einen der wenigen Lichtblicke. Mit einer plötzlich richtig starken Vorstellung kam er noch auf 540 Kegel, verlor aber dennoch klar mit 0:4.

Bernd Klein zeigte gegen Uwe Wagner eine immerhin solide Leistung, war aber seinem Gegner in jedem Satz knapp unterlegen, der Rückstand summierte sich am Ende auf 577:619 Kegel.

Jürgen Zeitler startete sehr stark und schien anfangs gegen Miroslav Jelinek den Ehrenpunkt holen zu können. Doch auch der Nationalspieler ließ von Bahn zu Bahn nach und verlor am Ende mit 1:3 und 600:617 Kegeln.

Von den sensationell guten Auftritten über lange Zeit der Saison ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Daher fordert Trainer Sattich noch einmal maximale Konzentration auf das Saisonfinale zu Hause gegen Straubing. Mit einer deutlichen Steigerung soll dafür gesorgt werden, dass eine eigentlich stark gespielte Runde einen entsprechend positiven Abschluss findet.
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