Landjugend bereitet der älteren Generation unterhaltsame Stunden - Erinnerungen weitergeben
Zum Kaffee "Aschenputtel" und Klosterfilm

Mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen bewirteten die Landjugendmitglieder ihre Gäste beim Seniorennachmittag in Münchenreuth. Bild: kgg
Lokales
Bayern
11.11.2015
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Einen amüsanten Nachmittag bereitete die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Münchenreuth den Senioren "60 plus" der Pfarrgemeinde St. Emmeram. Vorsitzender Christopher Ernstberger freute sich über den guten Besuch. Für Abwechslung sorgten Sketche und eine Filmvorführung.

Bürgermeister Bernd Sommer überbrachte die Grüße der Stadt und des Seniorenbeauftragten Siegfried Achatz. Er dankte der Landjugend, dass sie diese Tradition eines gemütlichen Beisammenseins mit der älteren Generation aufrecht hält. "Es ist wichtig, dass sich Jung und Alt trifft und Erinnerungen weitervermittelt werden", sagte der Bürgermeister.

Er verwies auf das kürzlich vorgestellte neue Buch des Gerwigkreises über Kleindenkmäler, wo bei einzelnen Feldkreuzen und Marterln manches nicht mehr ganz nachvollzogen werden konnte - einfach, weil die Personen, die darüber noch Bescheid wussten, schon verstorben sind. Sommer rief die Jugendlichen auf, sich mit den älteren Leuten hinzusetzen, dies und jenes zu hinterfragen, was später wichtig sein kann.

Auch Pater Friedhelm Czinczoll bedankte sich bei der jungen Generation für die alljährliche Durchführung dieses unterhaltsamen Nachmittags. Bevor die Gastgeber dann die Tassen mit Kaffee füllten und Kuchen auftrugen, gab es zur Erheiterung drei Sketche: "Der Bauer und sein Knecht mit Lisa Grötsch und Felix Kubischek, "Zimmer frei" mit Veronika Kraus und Verena Schicker sowie "Aschenputtel", bei dem Christa und Barbara Kraus, Stefanie Hebenstreit, Luisa Kubischek und Amelie Grötsch die Lacher auf ihrer Seite hatten. Nach der Kaffeepause wurde der kürzlich erst im Fernsehen gezeigte ZDF-Film "Das Wunder von Waldsassen" über das Kloster und 150 Jahre Mädchenrealschule vorgeführt. Zu späterer Stunde wurden die Besucher noch mit einer Brotzeit bewirtet und dann von den Jugendlichen verabschiedet: "Bis zum nächsten Mal!"
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