Marktredwitzer Schüler plant Unfallmelder

Lokales
Bayern
12.05.2015
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Bei schweren Unfällen zählt jede Minute. Doch nicht immer sind Ersthelfer vor Ort. Ein Problem, das Alexander Kießling (15) vom Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz mit Hilfe von Mikrochips lösen möchte. Er entwarf einen Unfallmelder. "Jeder Verkehrsteilnehmer sollte ihn bei sich tragen, um so bei einem Unfall sofort die nächstgelegene Polizei, ein Krankenhaus oder Feuerwehr zu kontaktierten. Auf einer Karte wird der Standort des Unfalls anzeigt. Dadurch kann schneller Hilfe geholt werden", sagt Kießling. Geplant ist, dass ein Sensor registriert, wenn ein Unfall passiert. "Dieser wird ausgelöst, wenn man einen Knopf drückt, oder der Alarm wird ab einer gewissen Aufprallkraft oder einem starken Stoß automatisch ausgelöst", erläutert Alexander Kießling.

Das Konzept des Unfallmelders überzeugte die Jury des Nachwuchswettbewerbs "Invent a chip". Der Marktredwitzer Gymnasiast setzte sich mit seinem Projekt in einem Feld von über 2700 Teilnehmern durch und erreichte Platz acht. Der Wettbewerb basiert auf einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE).
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