Mit Hebamme und Chefärztin

Viel Spaß bereitete einigen Schülern beim Besuch im Klinikum Fichtelgebirge das Ausprobieren des Posturometers, der sonst bei Patienten zur Schulung des Gleichgewichtssinns eingesetzt wird. Bild: privat
Lokales
Bayern
23.07.2015
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Geschlossen ließ sich eine Gruppe Zehntklässler des Otto-Hahn-Gymnasiums ins Klinikum Fichtelgebirge "einweisen". Statt Pillen gab es Infos.

Im Zuge der Berufs- und Studienorientierung vermittelt das Otto-Hahn-Gymnasium den Schülern der zukünftigen Jahrgangsstufe 11 auch den Kontakt zum Klinikum Fichtelgebirge Haus Marktredwitz. Eine 18-köpfige Gruppe in Begleitung von Studienrätin Kerstin Häcker ließ sich nun dort über Studiengänge, Ausbildungswege und Praktikumsmöglichkeiten informieren.

Medizinstudium

Nachdem Roland Janke, Leiter der Personalabteilung, einige grundsätzliche Informationen zum Klinikum gegeben hatte, startete Andreas Beier, Assistenzarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, mit einer Powerpoint-Präsentation zum Medizinstudium. Interessant waren für die angehenden Abiturienten vor allem auch die verschiedenen Wege dahin, die mit Tests und Wartezeiten verbunden sind, wenn man das Abitur nicht gerade mit 1,0 gemacht hat. Davon konnte auch Konstantin Buschmeyer erzählen, der zurzeit die nach dem Abitur begonnene dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger abschließt und auf einen Medizinstudienplatz wartet. Margarete Gude, Schulleiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege, stellte unter anderem die neuen Studiengänge der Pflegepädagogik vor, die vor allem für Abiturienten interessant sein dürften.

Jungen Menschen, die in der Region bleiben wollen, biete sich der duale Studiengang "Medizintechnik" der Berufsakademie Bautzen an, mit der das Klinikum Fichtelgebirge kooperiert. Dafür warb Jens Köhler, Leiter der technischen Abteilung des Klinikums Fichtelgebirge.

Geballte Infos

Laborleiterin Helga Schaller informierte über den Beruf des pharmazeutisch-technischen Assistenten, während parallel dazu Physiotherapeutin Maria Root durch die Physikalische Abteilung des Klinikums führte und auf alle Fragen zu Ausbildung und Berufschancen einging.

Den Abschluss des Nachmittags bildete wie immer ein Rundgang durch die geburtshilfliche Abteilung des Klinikums, wo Chefärztin Dr. Maria Dietrich und Hebamme Nina Reimchen die Besucher willkommen hießen.
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