Mitarbeiter aus der Region

Ingeborg Bauer (links), Präsidentin der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, sowie Dr. Klement Aringer (rechts), Präsident des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, informierten zusammen mit Oberbürgermeister Oliver Weigel (Bildmitte) über die Behördenverlagerungen nach Marktredwitz. Mit im Bild Wirtschaftsförderer Markus Brand (Zweiter von links) und Bauoberrat Stefan Büttner. Bild: hd
Lokales
Bayern
26.08.2015
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Den Ankündigungen folgen nun Taten: Schon im nächsten Jahr setzen sich die ersten Mitarbeiter des Landesamtes für Digitalisierung und der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten an ihre Schreibtische in Marktredwitz.

"Die Stadt Marktredwitz hat sich hervorragend präsentiert", erklärten Ingeborg Bauer und Dr. Klement Aringer übereinstimmend in einer am Mittwochnachmittag kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Die Präsidentin der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Präsident des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung hatten sich - begleitet von Oberregierungsräten und Regierungsräten sowie weiteren hochrangigen Beamten - in Marktredwitz informiert. Fazit von Oberbürgermeister Oliver Weigel: "Nun kommt Schwung in die Behördenverlagerung." Angekündigt hatte sie das Bayerische Heimatministerium Anfang März.

Start ist im Ost-West-Kompetenzzentrum. Hier stehen für die Anfangsphase der Behördenverlagerung ausreichend Büroräume bereit. Freilich ist das nur als Zwischenlösung gedacht. Letztlich sollen die Mitarbeiter der beiden Behörden Diensträume auf dem Benker-Areal bekommen, auf dem derzeit marode Fabrikhallen abgerissen werden. Der Grunderwerb könnte bis Herbst 2016 abgeschlossen sein, Baukräne im Frühjahr 2017 stehen. "Alle Beteiligten waren begeistert", fasste OB Oliver Weigel die Besuche auf dem Benker-Areal und im Ost-West-Kompetenzzentrum zusammen. "Das passt optimal."

Ingeborg Bauer, Präsidentin der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, versicherte: "Wir freuen uns, hier in Marktredwitz eine Außenstelle einzurichten." Das Benker-Gelände nannte sie an- und vielversprechend. Auch das Ost-West-Kompetenzzentrum biete viele Möglichkeiten. Die Führungsakademie wolle in Marktredwitz 60 Stellen schaffen; im Kern ein Kompetenzzentrum für Förderprogramme. "Das hat bayernweite Ausstrahlung." In der ersten Phase würden rund 10 bis 15 Beschäftigte benötigt. Ingeborg Bauer: "Wir werden auch vor Ort Personal rekrutieren."

25 Stellen im IT-Bereich kündigte Dr. Klement Aringer, Präsident des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, an. Stichwort E-Government. Beim Start 2016 sollen acht Leute in Marktredwitz arbeiten. Dr. Aringer: "Wir wollen IT-Personal aus der Region gewinnen." Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ist zuständig für vielfältige IT-Dienstleistungen des Freistaats Bayern und entwickelt unter anderem Software für Verwaltungen und Behörden.

Oberbürgermeister Oliver Weigel freute sich, dass der erste Eindruck von Marktredwitz positiv war. Er versprach: "Wir werden uns auch weiterhin voll ins Zeug legen und Ihren Mitarbeitern zur Seite stehen."
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