Naturerlebnis bei Fackelschein im Freilandmuseum
Ins Labyrinth

Lokales
Bayern
07.02.2015
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Die Schneefälle der vergangenen Tage machten es möglich: Nach der Pause 2014 hat der Naturpark Fichtelgebirge in Grassemann oberhalb des Freilandmuseums wieder ein Schneelabyrinth errichtet , das ab sofort - und solange es die Witterung erlaubt - auf einem 800 Meter langen Weg zur Mitte und zurück begehbar ist.

Labyrinthe gibt es in unterschiedlichen Formen, hier in Grassemann wird aus Schnee ein begehbares Beispiel nach römischem Vorbild geschaufelt. Ein Labyrinth ist kein Irrgarten. Während man im Irrgarten die Wahl des Weges hat, führt im Labyrinth nur ein einziger gewundener Pfad ohne Abzweigungen zur Mitte und auch wieder hinaus.

Das Labyrinth kann als Symbol für den Lebensweg und als Weg ins Innere des Selbst, der zum geistigen Zentrum, der Selbsterkenntnis, führt, verstanden werden. Oft nimmt der Weg knapp vor dem Ziel in der Mitte wieder eine andere Wendung und führt vermeintlich in die andere Richtung. Aber schließlich kommt man auf verschlungene Art in der Mitte an. Den Weg im Labyrinth zu gehen, kann Meditation sein und Erneuerung bedeuten. Während man den verschlungenen Weg geht, kann man über sich selbst und das Leben in Stille nachdenken. Dass das Labyrinth zu erwandern auch einfach ein tolles Erlebnis und ein Riesenspaß für Groß und Klein sein kann, haben die Besucher schon in den vergangenen Jahren erfahren.

Am Donnerstag, 12. Februar, kann man das Schneelabyrinth bei Dunkelheit erleben: Der Fichtelgebirgsverein Oberwarmensteinach lädt zum Besuch bei Fackelschein ein. Von 18 bis 20 Uhr gibt es Musik, Glühwein, Kinderpunsch, Kuchen und Wiener.
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