Neuling SV Poppenreuth verliert beim FCV Röslau knapp mit 1:2 - Krupicka sieht kurz vor der ...
Auf diese Leistung lässt sich aufbauen

Ordentliches Landesliga-Debüt, aber kein Erfolgserlebnis: Der SV Poppenreuth zog am Samstag beim FC Vorwärts Röslau mit 1:2 den Kürzeren. In dieser Szene flankt Lukas Komberec (links) vor Lukas Zakrzewski in den Röslauer Strafraum. Bild: heh
Lokales
Bayern
19.07.2015
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Das Landesliga-Debüt des SV Poppenreuth stand von vornherein unter keinem guten Stern. Wie im Vorfeld befürchtet, traf das Spielrecht von drei der sechs tschechischen Neuzugänge nicht rechtzeitig ein. Dennoch zog sich der Aufsteiger bei der 1:2-Niederlage beim FC Vorwärts Röslau gut aus der Affäre.

600 Zuschauer sahen auf der "Hut" vor allem in der ersten Halbzeit ein gutes und schnelles Landesliga-Spiel. Beide Teams versuchten, den Gegner ohne großes taktisches Geplänkel mit Kombinationen unter Druck zu setzen. In der elften Minute setzte sich der Poppenreuther Yazici auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe verpasste Komberec ganz knapp. Wenig später jagte Hermann auf der Gegenseite den Ball über den Kasten. Dann war wieder Poppenreuth mit Komberec an der Reihe: Zunächst parierte FCV-Torwart Blechschmidt dessen Schuss aus halblinker Position, dann zielte Komberec wenige Zentimeter am langen Eck vorbei.

In der 40. Minute wäre Zakrzewski fast ein Eigentor unterlaufen, als er eine scharfe Hereingabe des Poppenreuthers D. Martinec knapp über das eigene Gehäuse lenkte. Es folgte die vielleicht spielentscheidende Szene: Der bereits verwarnte Krupicka legte sich den Ball etwas zu weit vor und versuchte diesen Lapsus mit gestrecktem Bein gutzumachen. Die Folge war die Gelb-Rote Karte.

Poppenreuth ließ sich von der Unterzahl nicht beirren und wurde kurz nach Wiederbeginn belohnt. Yazici drang in den Strafraum ein, ließ vier Röslauer Spieler schlecht aussehen und passte auf Komberec, der sicher verwandelte. Nach dem Rückstand wurden die Gastgeber aktiver. In der 58. Minute unterlief SV-Torwart T. Martinec eine Flanke und am langen Eck nickte Siniawa zum 1:1 ein. Aber auch das warf den Gast nicht aus der Bahn. Komberec wurde von Hostalek geschickt, überlief seinen Gegenspieler Sturm und hätte freie Bahn zum Tor gehabt. Er wurde von Sturm von den Beinen geholt, die Rote Karte für den Übeltäter blieb jedoch aus. Poppenreuth hatte dann aber auch Glück, als Hostalek auf der Linie klärte (63.) und eine Minute später Torwart Martinec einen Schuss von Sieg glänzend parierte. In der 70. Minute war es aber soweit: Sturmführer Walther wurde mustergültig bedient und köpfte zum 2:1 für Röslau ein. Poppenreuth versuchte noch einmal alles, hatte auch die eine oder andere kleine Möglichkeit, aber der Ausgleich gelang nicht mehr.

SV-Trainer Milan Kolouch war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden und sagte, dass sein Team dem Gegner jederzeit Paroli geboten habe. "Ich bin mir sicher, wenn wir die zweite Hälfte komplett gewesen wären, hätten wir einen Punkt oder mehr mitgenommen. Auf das Gezeigte lässt sich aufbauen. Wenn alle Spieler spielberechtigt sind, können wir in der Liga jederzeit mithalten."
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