Nur Daniel Beier holt Punkt bei Niederlage der FEB-Kegler in Staffelstein
Konsequentes Versagen

Daniel Beier. Bild: Ziegler
Lokales
Bayern
30.09.2014
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Einen völlig gebrauchten Tag erwischten die Amberger Bundesligakegler beim Auswärtsspiel in Bad Staffelstein. Der Aufsteiger hatte nur zu Beginn etwas Mühe, einen am Ende klaren und verdienten 7:1-Erfolg einzufahren. Bei FEB Amberg hingegen lief nicht viel zusammen.

Bernd Klein und Jürgen Zeitler feierten gegen Jaroslav Hazva und Christian Rennert einen Einstand nach Maß, holten sich den jeweils ersten Satz und übten schnell Druck auf die Hausherren aus. Es folgte aber schon sehr früh so etwas wie eine Vorentscheidung: Statt die verheißungsvolle Ausgangsposition zu nutzen, verloren beide nach dem ersten Bahnwechsel den Faden und gaben sehr schnell alles aus der Hand. Dass dann am Ende vor allem bei Zeitler auch ein wenig Pech im Spiel war, durften die Amberger nicht wirklich beklagen. So unterlag er mit 1:3 (583:592), ebenso Klein mit 1:3 (536:574).

Das Bild der verpassten Gelegenheiten wiederholte sich im Mittelpaar. Andreas Schwaiger hatte Norbert Strohmenger von Beginn an im Griff, ließ ihn ebenfalls zu früh aus der Umklammerung und unterlag mit 2:2 (583:600). Noch drastischer war der Verlauf bei Matthias Hüttner. Er warf den ersten Satz gegen Viktor Pytlik mit drei Fehlwürfen förmlich weg - am Ende entschied dieser Lapsus das Duell, denn beim 2:2 (549:559) fehlte eben jener erste Satz. Der Zwischenstand von 0:4 aus Sicht der Oberpfälzer spiegelte den Spielverlauf nicht wider, doch wirkte der deutliche Rückstand verdient, da die Amberger in den entscheidenden Situationen konsequent versagten.

Im Schlusspaar wurde die Niederlage dann auch nach Kegeln deutlich. Rainer Sattich kam mit seinem Spiel und der unangenehmen Anlage überhaupt nicht zurecht und musste einen völlig misslungenem Auftritt wegstecken. Beim 0:4 (500:580) hatte sein Gegner und Ex-Amberger Jiri Vicha keine Probleme. Den Ehrenpunkt für FEB erkämpfte sich mit einer couragierten Vorstellung Daniel Beier gegen Bernd Schwarz. Er verhinderte mit 2:2 (573:571), dass FEB mit leeren Händen heimfahren musste.

Nach der Partie blickte man trotz der sehr mageren Vorstellung mit 3324:3476 Kegeln schnell nach vorne. "Wir lagen richtig daneben, aber es gilt, auf die guten Vorstellungen der ersten drei Partien aufzubauen. Und das können wir", zeigte sich Trainer Gerhard Sattich wenig frustriert.
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