Nur natürlich zu danken

Landrat Dr. Karl Döhler, (Vierter von links) bedankte sich bei seinen treuesten Mitstreitern. Bild: hfz
Lokales
Bayern
25.10.2014
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Das Wort "natürlich" kam Dr. Karl Döhler oft über die Lippen. Ist ja auch natürlich, sich von langjährigen Mitstreitern zu verabschieden, zumal deren immenses Engagement natürlich nicht selbstverständlich war.

Jahrelang bestimmten sieben Mitglieder des Vorstands und des Beirats die Geschickte des Naturparks Fichtelgebirge mit. Wie der Vorsitzender Landrat Dr. Karl Döhler aus Wunsiedel in einer Feierstunde im Freilandmuseum Grassemann erklärte, spiegle sich der 1996 entwickelte Slogan "Naturpark Fichtelgebirge - aber natürlich" auch heute noch in allen Bereichen der Arbeit wider.

"Um diese Natürlichkeit umzusetzen, braucht es natürlich Personen, die uns in der Naturparkarbeit mit unseren Aufgaben und Zielen unterstützen." Er dankte seinen "Verbündeten", dass sie sich über mehr als zwei Jahrzehnte eingebracht haben. Das sind: Oberbürgermeisterin a. D. Dr. Birgit Seelbinder (Marktredwitz), Verbandsvertreter (Landwirtschaft) Werner Reihl, Bürgermeister a. D. Hubert Kellner (Waldershof), Bürgermeister a. D. Bernd Albert (Bad Berneck), Bürgermeister a. D. José-Ricardo Castro-Riemenschneider (Fichtelberg), Verbandsvertreter (Fichtelgebirgsverein) Peter Hottaß und der Vertreter des Landkreises Wunsiedel Manfred Schilm. Außerdem danke der Vorsitzende Wolfgang Frenzel für die engagierte Arbeit als Fachkraft für Naturschutz bei der Höheren Naturschutzbehörde.

Im Vorfeld gab es eine Informationsfahrt zu Zielen im Naturpark Fichtelgebirge. Erstes Station war das mit 95 000 Euro geförderte EU-Projekt "Wandelweg Schwanenweiher" in Bad Alexandersbad. Auf dem barrierefreien Rundweg sind auf engstem Raum verschiedene Lebensräume anzutreffen. Die Route führte weiter über Tröstau-Leupoldsdorf zu der im Vorjahr eröffneten Informationsstelle "Hammerschloss und Teiche" und weiter zum Parkplatz Silberhaus mit Ausführungen zum "Brückenweg Bayern-Böhmen". Anschließend wurde im Waldmoorbad Fleckl Halt gemacht, dessen Instandsetzung mit Kosten von 40 000 Euro ebenfalls mit EU-Mitteln abgewickelt worden war.
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