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Lokales
Bayern
12.03.2015
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Sibyllenbad und Bad Alexandersbad verfügen nicht nur über hervorragende Quellen. Es gibt viele Gemeinsamkeiten. Das stellten Vertreter aus beiden Orten bei einem Netzwerktreffen in Bad Alexandersbad heraus.

Bürgermeister Peter Berek stellte seinem Kollegen Klaus Meyer aus Neualbenreuth, Sibyllenbad-Werkleiter Gerhard Geiger und Landtagsabgeordnetem Tobias Reiß den Erneuerungsprozess in Bad Alexandersbad vor. Die Finanzsituation und die Lage im strukturschwachen Raum mache diese Aufgabe nicht gerade leicht. Täglich zeige sich, "dass viele jahrelang funktionierenden Systeme in dieser besonderen Lage eben ins Leere gehen".

Der Alexandersbader Bürgermeister lobte das große Engagement des Bezirks Oberpfalz, des Landkreises Tirschenreuth und einiger weiterer Kommunen für Sibyllenbad. "Daran sieht man, dass die Verantwortlichen die Wichtigkeit eines Kurbetriebes erkennen." An Tobias Reiß gab Berek die Bitte weiter, dass sich die zusätzlichen Aufgaben, die ein Heilbad erbringen müsse, dringend im kommunalen Finanzausgleich widerspiegeln müssten. "Die Initiative des Bayerischen Heilbäderverbandes muss deshalb dringend unterstützt werden." Bürgermeister Klaus Meyer aus Neualbenreuth zeigte sich erfreut über die Entwicklung in Bad Alexandersbad. Er betonte, dass sich die Familie der Heilbäder und Kurorte nicht als Konkurrenz verstehe, sondern als Partner im Bereich der Gesundheitsförderung. Meyer zeigte die Bedeutung des Sibyllenbads für Neualbenreuth auf. Praktisch der ganze Ort stehe hinter dem Kurbetrieb. Der äußerst rege Tourismusverein biete große Unterstützung in allen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit. Für die Zukunft wünschte sich Bürgermeister Klaus Meyer einen dauerhaften Kontakt und regelmäßigen Austausch mit den Verantwortlichen in Bad Alexandersbad. Werkleiter Gerhard Geiger erläuterte den Stand der Sanierungsarbeiten im Sibyllenbad. Wichtig für die Zukunft sei vor allem das Hotel, das derzeit gebaut werde. "Aus diesem Gespräch nehme ich sehr viele Eindrücke mit", erklärte Abgeordneter Tobias Reiß, der das Treffen initiiert hatte. Er sprach sich dafür aus, künftig die gemeinsamen Interessen noch intensiver zu vertreten. Mit seinem Kollegen Martin Schöffel sei er sich einig, dass die Belange der Heilbäder und Kurorte im Finanzausgleich besser berücksichtigt werden müssten. Entsprechende Initiativen würden von ihm unterstützt. Bürgermeister Peter Berek schloss: "Wir sind ständig dabei, uns weiter und intensiver zu vernetzen. Heute haben wir dafür wieder einen, wenn auch noch kleinen Schritt getan."
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