Sanierung der Pfarrkirche für 500 000 Euro
Fäule aufs Dach steigen

Jour fix an der Baustelle mit Andreas König von der Kirchenverwaltung, Statiker Gerd Hacker und Josef Reichenberger vom Hochbauamt (von rechts). Bild: kr
Lokales
Bayern
27.04.2015
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(kr) Sie haben alle zusammengeholfen, der unscheinbare kleine Weiche Nagekäfer, der Hausporling, die Braune Moderfäule und die Weißfäule. Im Team zerstörten sie die tragenden Konstruktionsteile des Dachstuhls der Pfarrkirche Sankt Jakob der Ältere. Das Gewicht des Daches verteilte sich durch die zerstörten Balkenteile anders auf das Mauerwerk. Der wechselnde Druck führte zu Rissen an den Wänden und Beschädigung der Auflagepunkte am Außenmauerwerk. Sie nahmen langsam aber stetig zu.

Gut aber auch, dass die Kirchenverwaltung hervorragende Fachleute in ihren Reihen hat. Allen voran Josef Reichenberger, der für den Denkmalschutz und die Kirchensanierung verantwortliche Fachmann vom Staatlichen Hochbauamt. Er ist gleichzeitig Sicherheitskoordinator für die Instandsetzung und Sanierung von Dachstuhl und Fassade. Ihm zur Seite steht Vorsitzender der Kirchenverwaltung Andreas König von der Bauverwaltung des Landratsamts.

Vor den Osterfeiertagen wurde die katholische Pfarrkirche eingerüstet, nach den Festtagen begannen die Arbeiten. Sie werden bis Ende Oktober andauern, rechnet Andreas König. 500 000 Euro sind für die umfangreichen Arbeiten veranschlagt, die unter der Leitung des Ingenieurbüro Burges und Döhring aus Bayreuth erfolgen. Das Bistum Regensburg, die Oberfrankenstiftung und die Gemeinde Kirchenpingarten fördern die umfangreichen Maßnahmen.
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