Scharf über Knackpunkte bei Mütter- und Witwenrente
Abzug wegen Zugewinns

Lokales
Bayern
22.05.2015
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Zum 15. Mal hatte der Ortsverein der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) zum "Politischen Kaffeeklatsch" ins TSV-Sportheim geladen. Ins gut gefüllte Sportheim war auch Bezirksvorsitzende Christine Trenner mit einer starken Erbendorfer Abordnung gekommen.

Nach Kaffee, Kuchen und Torten erläuterte Kreisrätin Brigitte Scharf Änderungen und Neuerungen im Sozialwesen. Einen großen Teil ihrer Ausführungen nahmen die Witwen- und die Mütterrente ein. Zu Letzterer nannte Scharf ein Beispiel einer Mutter, die zu ihrer Witwenrente von 750 Euro ab Juli 2014 für ihre vier Kinder 100 Euro mehr bekäme, ihr aber wegen des um 94,70 Euro überschreitenden Freibetrags wieder 37,88 Euro von der Witwenrente abgezogen werden. Auch die Musterbeispiele bei der für Frauen und Männer unterschiedlichen Berechnung der Witwenrente stießen auf großes Interesse.

Scharf ging weiterhin auf überarbeitete oder erneuerte Vorgaben im Gesundheitswesen ein, die nicht nur zum Vorteil der Versicherten ausfallen, ebenso auf die Sozialpolitik mit teils verbesserten Rentenvoraussetzungen und die Arbeitslosenproblematik.

AsF-Ortsvorsitzende Edeltraud Frank bedankte sich abschließend unter dem zustimmenden Applaus der Anwesenden mit einem kleinen Präsent bei der Referentin.
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