Scherdel erneut mit Umsatz-Plus

Das ist deutlich mehr, als wir geplant hatten.
Lokales
Bayern
24.11.2014
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Die Scherdel-Gruppe wächst weiter. Deshalb hat das Unternehmen Teile der Cube-Lagerhalle in Waldershof gekauft und macht sie zur Scherdel-Logistikhalle. Auch die Umsatzzahlen stimmten bei der Jubilarfeier mehr als zufrieden.

Scherdel - Hersteller technischer Federn, aber auch in der Stanz- und Biegetechnik sowie im Werkzeug- und Anlagenbau aktiv - steht vor einem großen Jubiläum: Das Unternehmen feiert im kommenden Jahr das 125-jährige Bestehen. Grund zum Feiern gab es freilich schon am Freitag, als die Unternehmensleitung in der Fichtelgebirgshalle langjährige Mitarbeiter in den Blickpunkt rückte. Die musikalische Gestaltung übernahmen Jagdhornbläser.

Personalleiterin Dagmar Zauner forderte alle Mitarbeiter auf, die Jubilarehrung zum Anlass zu nehmen, von Freude zu sprechen. "Freude an der Arbeit, aber auch Freude am Feiern." Für die Geschäftsleitung blickte Maximilian von Waldenfels auf das Jahr 2014 zurück: Der Umsatz der Scherdel-Gruppe sei um sieben Prozent, der Umsatz in den Stammwerken sogar um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. "Das ist deutlich mehr, als wir geplant hatten. Daher Dank an Sie und Ihre Kollegen." Maximilian von Waldenfels: "Die Firma Scherdel ist in den zurückliegenden Jahren mit Verstand, Fleiß und natürlich auch Glück weiter gewachsen." So seien in Waldershof Meco und die Stanzbiegetechnik deutlich erweitert und in eine neue große Fräsmaschine investiert worden. Im Bereich der Stanzbiegetechnik wurde im Zuge des Neubaus die Fertigung von Teilen für die Medizintechnik mit vorgesehen, informierte von Waldenfels. Die Fertigung von Teilen für Hybridantriebe komme in den nächsten Monaten nach Waldershof. In Leutendorf und Röslau stünden weitere Flächen zur Erweiterung zur Verfügung. In Friedau sei erst gebaut worden; doch es sei schon wieder zu eng. Scherdel habe das Technische Rathaus der Stadt Marktredwitz erworben. Dort sollen Teile der Verwaltung unterkommen. Bezüglich der Auslandswerke sagte Maximilian von Waldenfels, "dass fast alles, was dort entsteht und uns die großen weltweit vergebenen Aufträge sichert, nur durch die Unterstützung der Kollegen aus den Stammwerken möglich ist".

Die Unternehmensleitung rechne nächstes Jahr in den Stammwerken mit einem ähnlich hohen Umsatz wie heuer. Von Waldenfels zeigte sich sicher, "dass Scherdel für die nächsten Jahre gut gerüstet ist", auch wenn der Wind in der Automobilindustrie noch schärfer werde. Scherdel lege auch weiterhin großen Wert auf eine gute Ausbildung.
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