Senioren auf "Kirchentour"

Lokales
Bayern
17.10.2014
1
0

Die Ökumene funktioniert in Hartmannshof, Pommelsbrunn und Heldmannsberg. Für Senioren beider Konfessionen ergänzten sich die drei Stationen einer Fahrt zu einem an Eindrücken reichen Nachmittag.

Der gemeinsame Seniorenkreis der katholischen Pfarrei Heldmannsberg/Pommelsbrunn und der evangelischen Gemeinde Pommelsbrunn ging auf eine "Kirchentour".

Zuerst steuerte der Bus die Wallfahrtskirche "Maria, Heil der Kranken" auf dem Habsberg an. Von einer Höhe schaut sie weit ins Land. Ein geheilter Kranker baute dort vor mehr als 300 Jahren eine Gnadenkapelle. Der Zustrom von Heilsuchenden wuchs, und später wurde daneben die Kirche im Rokokostil erbaut.

Die Besucher hielten dort Einkehr bei einer Andacht mit dem katholischen Pfarrer Roland Klein und seinem evangelischen Amtsbruder Steffen Weeske. Im nahen Diözesan-Jugendhaus stärkten sie sich mit Kaffee und Kuchen.

Durch den Jura ging es anschließend nach Dietkirchen. Das Gotteshaus des Orts umgibt der einmalige Rosenfriedhof. Vor 80 Jahren führte der Pfarrer die einheitliche Gestaltung der Gräber mit schmiedeeisernen Kreuzen ein. Bepflanzt werden sie im Frühjahr mit Tulpen und dann bis zum Herbst mit roten Rosen. Ein kurzes Verweilen in der Kirche gehörte zum Besuch dazu.

Die letzte Station erreichte der Bus auf dem Herz-Jesu-Berg unweit des Städtchens Velburg. Dort entstand um 1700 über einer Kreuzigungsgruppe und dem Hl. Grab eine Kapelle, zu der viele Wallfahrer kamen. Um 1800 kam dann die jetzige Kirche als einzige Wallfahrt im bayerischen Raum zum Herzen Jesu hinzu. Der Verwalter, Bruder Antonius, stellte sie vor. Das allein im Wald stehende Gotteshaus lockt an hohen Feiertagen große Wallfahrerscharen an.
Weitere Beiträge zu den Themen: Pommelsbrunn (97)Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.