Siegesserie endet mit Remis

Die Beratung zwischen Tomas Galasek (rechts) und Co-Trainer Norbert Prediger verhalf der SpVgg SV Weiden auch nicht zum Dreier. Nach sechs Siegen in Serie mussten sich die Schwarz-Blauen beim Tabellenvorletzten Würzburger FV mit einem 0:0 begnügen. Bild: A. Schwarzmeier
Lokales
Bayern
01.11.2015
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Nichts war's mit dem siebten Sieg in Serie: Die SpVgg SV Weiden kam beim Würzburger FV nicht über ein 0:0 hinaus. Damit verpassten es die Schwarz-Blauen, auf Tuchfühlung zum Spitzenduo der Bayernliga Nord zu bleiben.

(ssl) Durch das torlose Unentschieden zum Rückrundenauftakt ist die Mannschaft von Trainer Tomas Galasek zwar seit sieben Spielen ungeschlagen und seit nunmehr 404 Minuten ohne Gegentor. Allerdings verloren die Weidener gegenüber den beiden führenden Teams VfB Eichstätt (1. Platz/39 Punkte) und TSV Großbardorf (2./38) an Boden: Mit 31 Punkten liegt die SpVgg SV weiterhin auf Platz sechs.

"Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber Würzburg war sehr stark. Deswegen geht die Punkteteilung auch in Ordnung", ordnete Galasek das Ergebnis nach dem Schlusspfiff ein. Dass die Siegesserie nicht endlos weitergehen konnte, lag für den Ex-Profi auf der Hand: "Es war klar, dass wir irgendwann ein Spiel nicht gewinnen würden. Wir haben zumindest nicht verloren und wollen am Freitag gegen Regensburg zu Hause wieder einen Sieg landen."

Die Bayernliga-Partie am Samstagnachmittag in der Sepp-Endres-Sportanlage war geprägt von taktischer Disziplin auf beiden Seiten. Sowohl Weiden als auch Würzburg gingen nach den jüngsten Erfolgen mit viel Selbstvertrauen auf den Platz. Der zuletzt zwei Mal in Folge siegreiche Gastgeber trat keineswegs wie ein Tabellenvorletzter auf. Im Gegenteil. Die Blau-Weißen hatten sogar die erste Möglichkeit, als Jannik Fischer frei vor Torwart Dominik Forster den Ball nicht genau traf (6.). Die Begegnung war in der ersten Hälfte ausgeglichen; Weiden gelang es nicht, sich Feldvorteile zu verschaffen. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Nur einmal, bei einem Konter, waren die Schwarz-Blauen gefährlich. Aber Würzburgs Keeper André Koob konnte in der 32. Minute klären.

Würzburg stärker

Nach dem Wechsel ergriff Würzburg die Initiative, während die SpVgg SV verstärkt auf Konter setzte. So kamen die Hausherren immer öfter zu Chancen und drängten auf den Führungstreffer. Beste Möglichkeiten der Heimmannschaft durch Benjamin Schömig (60.) oder Patrick Hofman (72.) wurden aber von Weidens Keeper Dominik Forster entschärft. Die einzige nennenswerte Weidener Chance in Durchgang zwei hatte Josef Rodler, der in der 47. Minute aber im Würzburger Goalie Koob seinen Meister fand.

Das war es dann aber auch schon mit brenzligen Szenen in Strafraumnähe. Beide Mannschaften gingen in der Schlussphase kein großes Risiko ein und trennten sich mit einem unterm Strich gerechten Remis.
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