"Sozialpolitisches Gespräch" zur Sonntagsarbeit
Gradmesser der Freiheit

Lokales
Bayern
31.03.2015
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Passt der arbeitsfreie Sonntag noch in unsere Zeit? Darf man jemandem vorschreiben, wann er oder sie zu arbeiten hat und wann nicht? "Ist es heute noch angemessen, dass Geschäfte, Banken, Fabriken und Büros sonntags schließen, während im Internet pausenlos eingekauft, gehandelt und gearbeitet werden kann?", fragt das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad. Für manchen klingt Sonntagsruhe bereits liebenswert altmodisch, denn: Sonntagsarbeit ist im Kommen.

Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Entwicklung hält Professor Dr. Friedrich Heckmann am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr ein Plädoyer für den Sonntag als Tag der Auferstehung. Dabei nimmt er auch die jüdische Sabbattradition auf und tritt ein für eine zeitgemäß erneuerte Sonntagskultur. Überschrieben hat Heckmann den Vortrag mit "Der Sonntag als Gradmesser der Freiheit".

Dies ist das zweite "Sozialpolitische Gespräch" im Jahresprogramm des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums. Heuer widmet sich das EBZ mit drei Veranstaltungen dem Thema "Arbeitszeit und Lebenszeit". Die Ausstellung "Arbeitswege", die beim ersten "Sozialpolitischen Gespräch" Anfang März eröffnet wurde, kann auch am 15. April noch besichtigt werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bad Alexandersbad (99)März 2015 (9461)
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