Spaß und Freude am Beruf

Zum 14. Mal richten die Wirtschaftsjunioren Fichtelgebirge eine Ausbildungsmesse aus, diesmal wieder in den Räumen des Otto-Hahn Gymnasiums. Im Bild die Organisatoren, (von links) mit Steffen Tropitzsch, Philip Birke, Saskia Metz, Scherdel-Personalchefin Dagmar Zauner, WJ-Arbeitskreisleiter Horst Fröber und Bernd Neupert. Bild: jr
Lokales
Bayern
20.09.2015
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Größer als je zuvor präsentiert sich die 14. Ausbildungsmesse der Wirtschaftsjunioren Fichtelgebirge. 70 Aussteller aus der Region werben um Nachwuchs für ihre Unternehmen. Anbieter gibt es sogar im Freigelände.

Dort präsentieren sich die Bundeswehr, das Rote Kreuz und das Autohaus Enslein-Schönberger, teilte Arbeitskreisleiter Horst Fröber mit. Die Ausbildungsmesse findet am Samstag, 26. September von 9 bis 13 Uhr in den Räumen des Otto-Hahn Gymnasiums statt. Eingeladen sind Schüler aller Schularten. Zum ersten Male sind auch tschechische Schüler mit von der Partie.

Vier Firmen neu dabei

Horst Fröber sagte bei der Vorstellung der Messe in den Räumen der Firma Scherdel, dass im Otto-Hahn-Gymnasium alle Räume für die Messe benötigt werden. Die Mensa diene ebenfalls für Ausstellungszwecke. Neu mit dabei sind heuer vier Firmen - unter ihnen das Konnersreuther Backhaus Kutzer, das Bauunternehmen Markgraf und der Discounter Aldi. "Wir bewegen uns am Kapazitätslimit, dies spiegelt aber auch die Bedeutung der Messe wieder", sagte Fröber. Mit im Blick haben die Wirtschaftsjunioren Flüchtlinge, die eine Ausbildung anstreben. So will die Arbeitsagentur Marktredwitz interessierte Flüchtlinge bei der Ausbildungsmesse begleiten und ihnen das Ausbildungssystem und die verschiedenen Berufe erläutern.

Dagmar Zauner, Personalchefin bei Scherdel meinte: "Ich bin gespannt welches Interesse die handwerklichen Berufe finden." Interessanten könnten durchaus noch den einen oder anderen Ausbildungsplatz ergattern können. "Vielleicht bahnt sich mit dem Besuch der Messe sogar der eine oder andere Ausbildungsvertrag an."

Besserer Draht

Laut Dagmar Zauner sucht Scherdel noch Auszubildende, was Philip Birke auch für sein Wunsiedler Unternehmen bestätigte. Gesucht werden vor allem Elektriker. Beraten werden die jungen Leute bei der Ausbildungsmesse meist von den Auszubildenden selber. "Die finden einfach einen besseren Draht zur Jugend", hieß es unisono.

Kommt nicht gut an

Philip Birke hatte noch einen Rat für die angehenden Auszubildenden. "Sprechen Sie für sich selber, lassen sie auf keinen Fall die Eltern für sich sprechen, dies kommt bei den Firmen nicht so gut an." Steffen Tropitzsch riet, die jungen Leute sollen einen Beruf ergreifen, der ihnen Freude bereitet und der auch Spaß macht. "Einen Beruf eben, wo man mit dem ganzen Herzen dabei ist."

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.wj-fichtelgebirge.de
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