SpVgg SV Weiden verschläft bei 1:2 in Großbardorf den ersten Durchgang
Gute Halbzeit reicht nicht aus

Lokales
Bayern
14.09.2015
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(ssl) Auch die SpVgg SV Weiden hat sich als nunmehr elftes Team der Bayernliga Nord am Tabellenzweiten TSV Großbardorf die Zähne ausgebissen. Die Oberpfälzer kassierten in der Bioenergie-Arena eine knappe 1:2-Niederlage. Ein Remis lag durchaus im Bereich des Möglichen. Der Knackpunkt waren die jeweils frühen Gegentreffer zu Beginn der beiden Halbzeiten.

Dennoch war Trainer Tomás Galásek mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: "Natürlich wäre mehr drin gewesen, aber die Mannschaft hat einen couragierten Auftritt hingelegt. Wir haben gegen ein Spitzenteam mitgehalten."

Der ehemalige tschechische Nationalspieler ärgerte sich aber zugleich über den Zeitpunkt der beiden TSV-Treffer: "Da müssen wir einfach von Beginn an wach sein, solche Teams bestrafen jede Schlafmützigkeit." Mit dem 4:0 vom vergangenen Freitag gegen die DJK Don Bosco Bamberg im Rücken reiste die SpVgg SV Weiden mit neuem Selbstvertrauen nach Bamberg. Dies war auch in der sehr offensiv ausgerichteten Aufstellung ersichtlich. Die Außenverteidiger Michael Riester und Brendan Ruiz nahmen zunächst auf der Bank Platz, während Enis Saramati und Christoph Hegenbart im Mittelfeld beginnen durften. Thomas Wildenauer und Johannes Scherm rückten zurück in die Viererkette.

Kalte Dusche

Allerdings gab es für die Schwarz-Blauen sofort eine kalte Dusche. Bereits nach drei Minuten setzte sich der Großbardorfer Andre Rieß auf der rechten Seite energisch durch und dessen Flanke köpfte Simon Snaschel aus sieben Metern zur frühen Führung ein. Die Heimmannschaft nahm den Rückenwind durch dieses Tores mit und schnürte die Weidener tief in deren Hälfte ein. In dieser Phase konnte sich die SpVgg SV bei Keeper Dominik Forster bedanken, der gegen den frei vor ihm auftauchenden Snaschel (15.) und Björn Schönwiesner (20.) sein ganzes Können aufbieten musste.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Max-Reger-Städter erneut kalt erwischt. Wieder setzte sich der agile Rieß durch und dessen Vorarbeit nutzte diesmal Stefan Piecha, der Forster clever zum 2:0 (46.) überlupfte. Das Gegentor war die Initialzündung für eine nun deutlich aktivere Galásek-Elf, die fortan auf den Anschlusstreffer drängte.

Der gut aufgelegte Rodler setzte eine Flanke unhaltbar für Wehr aus elf Metern in die Maschen (74.). Dennoch stand die SpVgg SV beim Abpfiff trotz einer vor allem nach dem Wechsel ansprechenden Leistung mit leeren Händen da.
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