Suchtprävention mit Hilfe von "Rauschbrillen"
Verlangsamte Reaktion

Beim Projekt zur Suchtprävention gehörte auch ein Testlauf mit der "Rauschbrille" dazu. Sowohl die Aufklärung, als auch die persönlichen Wahrnehmungen sollen dazu beitragen, dass die Jugendlichen Selbstvertrauen entwickeln, um den Verlockungen von Drogen widerstehen zu können. Bild: hfz
Lokales
Bayern
27.04.2015
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Der Biologie-Lehrplan der 7. Klassen beschäftigt sich auch mit der Wirkung von Genuss- und Rauschmitteln. Drogenbeauftragter Thomas Schmalfuß von der Kriminalpolizei Hof war dazu zu den Schülern der 7c an die Fichtelgebirgsrealschule gekommen.

Bei einem zweistündiges Projekt zur Suchtprävention informierte Schmalfuß über legale Rauschmittel wie Alkohol, als auch über illegale Suchtmittel. Hier lag der Schwerpunkt auf der leicht erwerbbaren Droge "Crystal" sowie den "Legal Highs", Kräutermischungen mit synthetisch hergestellten Cannabis-Zusätzen. Besonderes Interesse fanden bei den Jugendlichen die "Rauschbrillen", mit denen durch eine eingeschränkte Rundumsicht der Zustand nach dem Genuss von Alkohol simuliert wurde.

Die Testpersonen zeigten sich überrascht, welche Schwierigkeiten das Meistern von Alltagssituationen bereitete. Durch Doppelbilder und eine verlangsamte Reaktion wurde das Balancieren auf einer ausgelegten Schnur oder das Finden eines Schlüsselloches"im Rausch" erlebbar - und zu einem kleinen Problem.
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