Tolles Gemeinschaftswerk

Lokales
Bayern
13.10.2014
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Was Tatkraft und Einsatzfreude bewirken, kann man hier sehen: Die neue Halle ist ein Prachtstück. Die Feuerwehr und die Gemeinschaft der ehemaligen Gemeinde haben allen Grund zum Feiern. Der Bau am Ortsrand in Richtung Lenkenreuth ist fertig.

Am Sonntag segnete Pater Samuel Patton das Gebäude. Vorausgegangen war ein Festzug von der Dorfmitte hinaus zur Halle. Dort fand ein Festgottesdienst statt, der von der Blaskapelle unter Leitung von Jürgen Böhme mit der Schuber-Messe umrahmt wurde.

Pater Samuel freute sich über so viele Gottesdienstbesucher. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Jürgen Kürzinger, einigen Gemeinderäten sowie dem früheren Bürgermeister Fritz Fürk. Der Geistliche betonte, heute könne man ein Fest feiern und die Heinersreuther hätten allen Grund sich zu freuen. Auch im christlichen Leben würden Feste und Freude zusammengehören.

Dankbarer Rückblick

Der Tag der Einweihung sei auch ein Tag der Dankbarkeit. Pater Samuel lud die Gläubigen ein, mit ihm die Messe zu feiern und dabei den Segen Gottes zu erbitten für das neue Gebäude und für alle, die hier ein- und ausgehen werden. Mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich..." endete die beeindruckende Eucharistiefeier.

Feuerwehrvorsitzender Josef Schleicher dankte allen, die zum Gelingen des Bauwerks beigetragen haben. Insbesondere dankte er den Holzspendern und Fritz Fürk, ohne dessen Engagement diese Halle nicht stehen würde. Verbunden mit dieser Segnung und dem diesjährigen Oktoberfest könne die Feuerwehr auf ihr 135-jähriges Bestehen zurückblicken.

Bürgermeister Jürgen Kürzinger gratulierte der Feuerwehr zum erfolgreichen Hallenbau. Er würdigte Zusammenhalt und Einsatzfreude aller Beteiligten und überreichte einen Scheck al Beitrag zur Finanzierung.

Die Halle, eine Holzkonstruktion, wurde in relativ kurzer Zeit von nur sechs Monaten in Eigenleistung errichtet. Mit gutem Beispiel vorangegangen sind Vorsitzender Josef Schleicher, ein Zimmermann und Bautechniker, der das Gebäude geplant und auch abgebunden hat. Rund 1200 Stunden an Eigenleistungen wurde in das Projekt gesteckt.

Schafkopf zum Auftakt

Eingeläutet wurden die drei Festtage am Freitag mit einem Preisschafkopf. An 23 Tischen kartelten 92 Schafkopffreunde um die begehrten Preise. Nach den 60 Pflichtspielen gab Oberschiedsrichter Reinhold Stopfer das Ergebnis bekannt. Sieger wurde Lokalmatador Otto Albersdorfer, der 100 Euro mit nach Hause nehmen konnte. Auf Platz zwei landete Josef Lehner aus Wölkersdorf. Er wurde an diesem Abend um 50 Euro reicher. Rang drei nahm Josef Held aus Eschenbach ein. Er darf mit dem Bus nach Berlin fahren.
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