TSV Kirchenlaibach verliert beim FC Vorwärts Röslau mit 0:2 - Zahlreiche Chancen vergeben
Einen starken Auftritt nicht belohnt

Lokales
Bayern
27.04.2015
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Mit einem 2:0-Arbeitssieg über den TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf holt sich der FC Vorwärts Röslau in der Fußball-Landesliga Nordost den zweiten Tabellenplatz zurück. Nach dem Abpfiff stand FC-Trainer Rüdiger Fuhrmann die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. "Hauptsache gewonnen", lautete sein Fazit.

Mit Jaroslav Smrha (Bänderriss im Knöchel) und Mohammad Tamo (Muskelfaserriss in der Leiste) brachte er zwei angeschlagene Akteure, die unbedingt spielen wollten. Wohl mit ein Grund, weshalb Fuhrmann wieder einmal 90 Minuten an der Außenlinie unter Starkstrom stand. Seine Mannschaft machte es dem Trainer auch nicht leicht. Anstatt frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, ließen die Röslauer vor allem in der letzten Viertelstunde dem Gegner noch ein paar gute Möglichkeiten, die allesamt vergeben wurden.

Gäste machen das Spiel

In den ersten 20 Minuten trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. Nicht etwa Röslau, sondern die forsch auftretenden Gäste machten das Spiel. "Wir haben es mit langen Bällen versucht, und das ist zunächst auch gut gelungen", resümierte TSV-Spielertrainer Thomas Kaufmann. Mit dem ersten ordentlichen Angriff gelang Röslau in der 26. Minute die zu diesem Zeitpunkt sicher etwas glückliche Führung. Sebastian Hermann bediente von der rechten Außenposition Markus Walther. Der nahm den Ball an, fackelte nicht lange und erzielte aus der Drehung das 1:0. "Das war der Türöffner für Röslau. Von nun an sind wir hinterhergelaufen", ärgerte sich Kaufmann.

In der 30. Minute jubelte der Röslauer Anhang das zweite Mal, als Sebastian Hermann den Ball in die Maschen hämmerte. Zum Entsetzen der Einheimischen entschied der Linienrichter zu Unrecht auf Abseits. Fast mit dem Halbzeitpfiff bot sich Loris Bifano die Riesenchance zum 2:0. Alleine auf das Gästetor zulaufend, ließ es sich vom sehr guten Keeper Obwandner den Ball noch abjagen.

Der schönste Spielzug des Tages führte kurz nach dem Seitenwechsel zum 2:0. Tobias Benker setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch, passte zum freistehenden Sebastian Hermann, und der ließ aus zwölf Metern Obwandner nicht den Hauch einer Chance.

Die Gäste verstärkten jetzt den Druck, Spielertrainer Kaufmann wechselte sich selbst ein. Den Röslauern boten sich nun zahlreiche Konterchancen, mit denen sie allerdings sehr schlampig umgingen. So kam Kirchenlaibach in der letzten Viertelstunde nochmals auf. Glück für die Platzherren, dass die TSV-Spieler an diesem Tag ihr Visier völlig falsch eingestellt hatten.
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