Über Fotos Barrieren abbauen

Lokales
Bayern
05.02.2015
2
0

Hohe Bordsteine können für Behinderte oder Senioren zur unüberwindbaren Hürde werden. Eine Ausstellung im Jugendzentrum fordert dazu auf, solche "Stolpersteine" aus dem Weg zu räumen.

Die Fotoausstellung "La ciudad - sin Barreras" hat ihren Ursprung in Spanien und ist beim asturischen Jugendring entstanden. Bis 15. Februar ist sie im Marktredwitzer Jugendzentrum "Löschwerk" zu sehen.

Ziel der Wanderausstellung ist, Inklusion Realität werden zu lassen und dafür ein positives Umfeld zu schaffen. Vor allem jungen Menschen soll lebensnah vermittelt werden, wie schwierig es ist, mit einer Behinderung zu leben. Zudem wird versucht, die Besucher für das Thema "Barrierefreiheit im täglichen Umfeld" zu sensibilisieren.

Dritter Bürgermeister Heinz Dreher zeigte sich am Montagabend bei der Ausstellungseröffnung sehr angetan von den Fotos und dankte dem Jugendzentrum für das Engagement. Dreher appellierte an die Schulen, die Ausstellung zu besuchen. Die Stadt Marktredwitz müsse alles versuchen, behindertengerecht und barrierefrei zu bauen. Heinz Dreher dankte dem Jugendzentrum: "Hier wird wahre Inklusionsarbeit gemacht." Maria-Magdalena Stöckert (Hochbauamt) verwies darauf, dass es ihr nicht nur ein dienstliches, sondern auch ein persönliches Anliegen sei, barrierefrei zu bauen. Alle öffentlichen Bereiche in den Rathäusern in Marktredwitz hätten einen barrierefreien Zugang. Reinhard Pößnecker von der Kommunalen Jugendarbeit stellte die Bedeutung der Fotoschau heraus, die helfe, Jugendliche für das Thema Inklusion zu sensibilisieren. Deutschland brauche eine vielfältige und tolerante Gesellschaft. Pößnecker, der vor Jahren selbst einmal das Jugendzentrum in Marktredwitz leitete, lobte die Stadt als sehr jugendfreundlich und aufgeschlossen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Marktredwitz (7172)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.