Vor dem Mähen den Jäger rufen

Lokales
Bayern
18.04.2015
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Nur einen Wildschaden hatte die Jagdgenossenschaft Schönau zu verbuchen, der hat sich allerdings in der Kasse bemerkbar gemacht. Bei der Jahreshauptversammlung berichtete Jagdvorsteher Franz Höger aber auch von einer erfolgreichen Treibjagd. Die Versammlung fasste einstimmig den Beschluss, dass der Jagdpacht am 1. Mai von 9 bis 16 Uhr bei Josef Roßmann ausbezahlt wird. Außerdem soll eine Spende für die Anschaffung der Kirchturmuhr gemacht werden.

Jagdpächter Fritz Ried berichtete, dass die Vorgaben in Bezug auf Rehwild durch Abschüsse und Unfälle voll erfüllt worden sind. Da heuer wieder ein Verbissgutachten fällig ist, werde er bei der Aufnahme durch den Förster dabei sein. Interessenten könnten sich an ihn wenden, und einen Termin vereinbaren. Ried bat die Jagdgenossen, ihn jeweils einen Tag vor Beginn der Mäharbeiten zu informieren. So könne man Rehkitzen helfen, die sonst nicht überleben würden. Ein Jagdgenosse habe das Aufstellen einer Jagdkanzel untersagt, somit sei man nicht verpflichtet, eventuelle Wildschäden zu regulieren.
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