Wanderwege für Kinder

Lokales
Bayern
23.10.2015
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Durchwegs Positives berichtete die Spitze des Fichtelgebirgsvereins bei der Herbsttagung. So laufe der Betrieb im Marktredwitzer Haus und im Kösseinehaus zufriedenstellend. Geplant sei, Wanderwege für Kinder und Jugendliche auszuschildern.

Hauptvorsitzender Heinrich Henniger blickte auf ein reges Vereinsleben. Nach langer Pause sei es gelungen, einen neuen Ortsverein in Höchstädt zu gründen, Martin Schikora ist erster Vorsitzender. Christina Beier aus Wunsiedel übernimmt bis zu den Neuwahlen für die erkrankte Claudia Müller kommissarisch die Leitung der FGV-Wanderjugend. Gesucht wird ein neuer Vorstand für die FGV-Naturschutzstiftung, da Horst Ruhl zum Jahresende ausscheidet. Auch soll das Referat Unterkunftshäuser wieder besetzt werden. Hier wird ein ehrenamtlich tätiger Mitarbeiter gesucht, der den Kontakt zwischen den Pächtern der fünf FGV-Häuser und dem FGV-Hauptverein aufrechterhält. Für Bauangelegenheiten ist Architekt Albert Jobst zuständig.

Eine personelle Veränderung gibt es im kommenden Jahr in der FGV-Hauptgeschäftsstelle in Wunsiedel. Geschäftsstellenleiter Klaus Bauer geht ab 1. April 2016 in Vorruhestand. Hauptvorstand und Hauptausschuss haben als Nachfolger Jörg Hacker aus Münchberg eingestellt, der seine hauptamtliche Arbeit am 2. Januar 2016 aufnimmt; bisher ist er als FGV-Naturschutzwart tätig. Bei der Asenturm-Sanierung gibt es noch keine greifbaren Ergebnisse. Die Mitgliederzahl bezifferte Henniger mit 17 200. Im November halte der FGV im Waldhaus Mehlmeisel eine Klausurtagung. Mit Erfreulichem wartete FGV-Wegereferent Christian Kreipe bezüglich der Erneuerung des markierten Wanderwegenetzes auf. "Im Internet finden Interessierte die gesamten Wanderwege, die digital erfasst wurden, unter www.wege.fichtelgebirgsverein.de." Ein "Runder Tisch" werde sich mit dem Thema "Schneeschuhwanderwege" beschäftigen. Im Steinwald arbeite man eng mit dem Oberpfälzer Waldverein zusammen, da markierte Wanderwege raumübergreifend weitergeführt werden.

Über 4000 Kilometer

Gut laufe das Projekt "Wegepaten". "Immer mehr Heimatfreunde stellen sich für die Betreuung von Wanderwegen zur Verfügung", so Kreipe. "Nach gründlicher Schulung und Einarbeitung übernehmen die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter bestimmte Wegstrecken oder unterstützen die Markierungswarte in den Ortsvereinen." Die über 4000 Kilometer Wanderwege im Fichtelgebirge seien für Mitglieder und Touristen geschaffen worden. Konflikte gebe es mit den Mountainbikerin, die teilweise die Wanderwege benutzen. "Gegenseitige Rücksichtnahme ist hier angesagt. Der Fußgänger hat stets Vorrang." Projektleiter Peter Hottaß vom Arbeitskreis "Wegereform" informierte: "Wir haben ein System entwickelt, das Zugang auf die digitale Wanderwegeverwaltung ermöglicht."
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