Weidelwanger Mühle verabschiedet sich mit Hoffest
Ab Dezember bleibt der Backofen kalt

Lokales
Bayern
08.10.2015
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Mit einem besonderen Service bediente die Bäckerei Lindner ihre Kunden. Sie bekamen das Weidelwanger Holzofenbrot und anderes mehr bis vor die Haustüre geliefert. Mitte Dezember reißt der Nachschub ab; Anton und Marga Lindner geben ihr Geschäft auf.

Damit die Weidelwanger Mühle im Gedächtnis bleibt, luden die Besitzer ihre Kunden zu einem Hoffest ein. Rund 500 Personen nahmen dabei Abschied. Ein Schaubacken führte ihnen die Arbeit der Bäcker vor Augen. Dazu gab es eine Brotzeit mit frischer Butter, Buttermilch und Zwiebelkuchen.

Eine Dankandacht in der Hofkapelle Zum guten Hirten musste wegen des Regens ins Zelt verlegt werden. Die feierliche Handlung durch Pater Markus Flasinski wurde mit Musikbeiträgen umrahmt.

Die Müllersleute Anton und Marga Lindner schauten mit Dankbarkeit auf ein gelungenes Berufsleben zurück. "Wir freuen uns aber auch auf den bevorstehenden Ruhestand", sagte sie. Vorher tischten sie Kunden und Gästen Küchel und Köstlichkeiten aus dem Holzbackofen auf. Wer etwas Deftiges vorzog, griff bei Rostbratwürsten oder Leberkäs zu.

Anton und Marga Lindner gaben sich alle Mühe, ihre Kunden zu verwöhnen. Und sie verlangten kein Geld dafür. Wer wollte, konnte sich an einer Spendenaktion beteiligen. Etwa 1800 Euro landeten in der Sammelbüchse. Jeweils die Hälfte des Geldes geht an die Pegnitzer Tafel und an den Archeladen in Auerbach.
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