Werben um Azubis von morgen

Zehn Auszubildende informierten am Info-Stand der Firma Schott aus Mitterteich. Mit im Bild Ausbilderin Katharina Heindl und Ausbildungsleiterin Jessica Heyne (von links) sowie Ausbilder Alexander Wurm (rechts). Bild: jr
Lokales
Bayern
27.09.2015
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Informationen aus erster Hand bekamen am Samstag fast 2000 Besucher bei der Ausbildungsmesse der Wirtschaftsjunioren in der Aula des Otto-Hahn-Gymnasiums. Schnell merkten die jungen Besucher, dass sie auf dem Ausbildungsmarkt die Qual der Wahl haben.

Die 70 Aussteller - auch zahlreiche Stiftländer Unternehmen waren vertreten - legten sich mächtig ins Zeug. Bei der Eröffnung am Samstagvormittag freute sich Bernd Neupert, Sprecher der Wirtschaftsjunioren, über das immer noch steigende Interesse der Unternehmen, sich hier präsentieren zu können. Ein Hauptaugenmerk gelte heuer dem Bewerbungscheck. Neupert rief die Jugendlichen auf, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen. Oberstudiendirektorin Gertraud Nickl vom Otto-Hahn-Gymnasium machte deutlich: "Auch wir sind Teil des beruflichen Systems. Wir nehmen uns dieser Aufgabe an." Während früher ein Großteil der Abiturienten ein Studium begann, gebe es heute anspruchsvolle Berufe, die eine echte Alternative für Abiturienten seien.

Gute Perspektiven

Landtagsabgeordneter Martin Schöffel dankte den Wirtschaftsjunioren, dass sie schon zum 14. Mal eine Ausbildungsmesse ausrichten. Schöffel wusste: "Früher war es anders. Da zogen die Eltern mit ihren Kindern von Unternehmen zu Unternehmen - auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Heute ist es bequemer, da kommen die Unternehmen zu den jungen Leuten und werben um sie." Schöffel freute sich über die "riesige Auswahl an beruflichen Perspektiven". Dies gelte es zu nützen. Dank zollte er den mittelständischen Unternehmen. "Sie haben das größte Zukunftspotenzial in der Region." Im Anschluss überzeugten sich die Ehrengäste bei einem Rundgang vom Angebot der 70 Unternehmen. Gleich mit zehn Auszubildenden vor Ort war die Firma Schott (Mitterteich). "Denn sie haben den besseren Draht zu den Jugendlichen." Natürlich waren auch Personalleiter Carsten Heine, Ausbildungsleiterin Jessica Heyne sowie die beiden Ausbilder Katharina Heindl und Alexander Wurm vor Ort. Auf NT-Nachfrage sagte Jessica Heyne: "Marktredwitz ist für uns die wichtigste Ausbildungsmesse in der Region. Da werden die Weichen für das neue Ausbildungsjahr gestellt." Übrigens: Bewerbungsschluss für das Ausbildungsjahr 2016 ist Ende Oktober.

Erstmals mit dabei war das Konnersreuther Backhaus Kutzer, das sowohl Ausbildungskräfte für den Verkauf, für die Verwaltung und für die Produktion sucht. Große Aufmerksamkeit fand der Stand der Bundeswehr, die mit einem Spähpanzer angerückt war. Zu Gast war das Aufklärungsbataillon aus Freyung. An den Ständen bahnten sich viele erfolgversprechende Gespräche zwischen jungen Leuten und Unternehmen an.
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