Wertvoll wie eine Antiquität

Lokales
Bayern
07.12.2015
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Das Arbeitsklima im Klinikum Fichtelgebirge stimmt. Immerhin können elf Mitarbeiter schon auf eine 40-jährige Dienstzeit zurückblicken.

Oberbürgermeister Oliver Weigel und seinem Selber Amtskollegen Ulrich Pötzsch war die Freude ins Gesichter geschrieben: Zahlreiche Betriebsjubiläen der Mitarbeiter aus den beiden Häusern Marktredwitz und Selb waren zu feiern, viele aus dem Kreis der Kollegen am Klinikum Fichtelgebirge wurden in den wohlverdienten Ruhestand entlassen.

Hervorragender Ruf

Absagen musste Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Karl Döhler, er wurde vom Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel jedoch gut vertreten. Sympathisch entschuldigte er sich als "Ersatzredner" und stellte launig fest: "Zwei Oberbürgermeister ersetzen einen Landrat". Den 44 Jubilaren, die ihr 40-jähriges bzw. ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern, sprach Weigel große Anerkennung aus: Sie haben viel erlebt, ernste und freudige Schicksale gesehen, unzählige Menschen Tage und Wochen, ja sogar Jahre begleitet.

Oliver Weigel dankte gleichzeitig auch den 17 Mitarbeitern, die anlässlich der abendlichen Feier im Marktredwitzer Klinikum in den Ruhestand verabschiedet wurden. Jeder Einzelne von Ihnen, so schloss Weigel, habe zur positiven Entwicklung und zum hervorragenden Ruf des Klinikums Fichtelgebirge beigetragen. Chefarzt Dr. Bertram Krüger beglückwünschte ebenfalls die Jubilare und wünschte den künftigen Ruheständlern viel Zeit "vielleicht für die Eisenbahn im Garten, aber auch Muse für viele andere Sachen."

Wertvolle Erfahrung

Dr. Bertram ergänzte: "Mit unserem guten Betriebsklima können wir die beiden Häuser in Selb und Marktredwitz gut am Laufen halten." In ihrer kleinen Laudatio zog Pflegedienstleiterin Christine Waterloo einen bildhaften Vergleich, der für viel Aufmerksamkeit sorgte: Wertvoll wie eine Antiquität, so sei die Arbeit unseres Personals. Waterloo fuhr fort: Das Geheimnis unseres Erfolges aber ist die Toleranz Patienten und Kollegen gegenüber. Erfahrungen seien ein ganz besonderer Schatz. Waterloo bat darum dieses wertvolle Gut stets weiterzugeben und nicht mit in die Rente zu nehmen. Dieser Empfehlung schlossen sich die Betriebsratsvorsitzenden beider Häuser an.
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