Wie Eltern Internet-Gefahren begegnen sollten
Schutz mit wenigen Klicks

Lokales
Bayern
22.11.2014
19
0
Bei der Kindererziehung sind Konflikte nicht vermeidbar, machte Thomas Schmalfuß bei einem Vortrag am Otto-Hahn-Gymnasium deutlich. Der Präventionsbeauftragte der Polizei verwies die Eltern engagiert und pointiert auf die Bedeutung ihrer Rolle vor allem bei der Nutzung der modernen Medien. "Kinder kommen unvermeidbar mit Drogen und anderen Gefahren in Kontakt. Erziehung kann steuern, wie Kinder und Jugendliche darauf reagieren", gab er mit auf den Weg. Zur Sorgfaltspflicht der Eltern gehöre es, ihre Kinder über Risiken zu informieren. "Die gute Botschaft: Informationen sind leicht zu bekommen", machte der Polizeibeamte auf Internetseiten wie www.klicksafe.de aufmerksam. Mit nur wenigen Klicks am eigenen PC seien die Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu schützen, verwies Schmalfuß auf Administratorenrechte, Filter und kostenlose Kinderschutzsoftware. Viele eindrückliche Beispiele verdeutlichten die Gefahren der modernen Medien: Internet-Sucht, Verlust der Verfügungsgewalt über die eigenen Daten und Bilder, Zugang zu Pornografie, "Unterstützung" bei Essstörungen und Suizid, Cyber-Mobbing und die Verletzung von Urheberrechten beim Down- und Upload von Musik und Videos. Thomas Schmalfuß wies auf das Vorbild der Eltern hin: "Wer es schafft, bei seinen Kindern Lust auf das Leben und seine vielfältigen Angebote zu wecken, kann sicher sein, dass sie sich nicht in der virtuellen Welt verirren."
Weitere Beiträge zu den Themen: Marktredwitz (7172)November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.