Zu Ehren von Herbert Lober

Rund 130 Teilnehmer begaben sich zum Teil mit Oldtimer-Fahrzeugen auf Wallfahrt nach Altötting, um damit Herbert Lober, den großen Gönner und Förderer der Neunburger Feuerwehr zu würdigen. Bild: hfz
Lokales
Bayern
02.06.2015
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Mit nahezu 130 Teilnehmern startete die Feuerwehr Neunburg eine "Oldtimer-Wallfahrt" nach Altötting. Sie galt ihrem verstorbenen Ehrenmitglied und Ehrenschirmherrn Herbert Lober.

Am Samstag bereits um 5.30 Uhr startete der Konvoi, bestehend aus ins Rentenalter gekommenen Feuerwehreinsatzfahrzeugen und den gesammelten Oldtimer-Fahrzeugen von Herbert Lober. Gesteuert wurden die Fahrzeuge von Mitarbeitern der Firma Lober und von Feuerwehrkameraden der Neunburger Feuerwehr. Um 7.30 Uhr folgte der Rest der Wallfahrer mit dem Bus und mit Privatautos oder mit Motorrädern.

Alle kamen wohlbehalten in Altötting an, wobei sie von den Kameraden der Altöttinger Feuerwehr in Empfang genommen und zum Parkplatz der Gießerei Esterer geleitet wurden. Nach einer kurzen Verschnaufpause zog die ansehnliche Wallfahrer-Prozession unter der Leitung des früheren Dekans und Stadtpfarrers Karl-Dieter Schmidt, jetzt Pfarrer in Barbing, in Richtung Kapellplatz. Hinter dem Vortragekreuz der Kapuzinermönche aus Altötting und dem Neunburger Feuerwehrbanner zogen die Teilnehmer mit Glockengeläut der großen Altöttinger Kirchen auf dem Kapellplatz ein. Pfarrer Karl-Dieter Schmidt führte als Vorbeter die Prozession an, die die Gnadenkapelle umrundete und im Anschluss in den Kongregationssaal einzog.

Persönliche Worte

In einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert vom früheren Notfallseelsorger der Neunburger Feuerwehr und Leiter des Fachbereiches Notfallseelsorge, wurde dem großen Gönner und Förderer der Neunburger Wehr, Herbert Lober, in ganz besonderer Weise gedankt. Die Lesung wurde von Schwester Gabriele, einer Tochter von Herbert Lober, vorgetragen und die im Anschluss sehr persönlich gehaltene Predigt von Pfarrer Schmidt gab des öfteren bei den Zuhörern zum Schmunzeln Anlass angesichts der erlebten gemeinsamen Begebenheiten.

Vor allem der Geburtsort Pressath von Herbert Lober und von Pfarrer Schmidt oder der sanfte Hinweis auf das vorgetragene Evangelium von der wunderbaren Umwandlung von Wasser zu Wein auf der Hochzeit zu Kanaan führten manche erlebten Erinnerungen zu kleinen Bonmots. Nach dem Gottesdienst dankte Vorsitzender Georg Schmid allen Beteiligten für die Vorbereitung der Wallfahrt. Vor allem der Feuerwehr Altötting für ihre Unterstützung und Hilfestellung. Viele Helfer haben dazu beigetragen, dass diese Wallfahrt ein großer Erfolg wurde.

Altbürgermeister Wolfgang Bayerl sowie die beiden Ehrenkreisbrandmeister Josef Keilhammer und Willi Stengl, Ottmar Kienzl vom befreundeten Neunburger THW oder auch der frühere Geschäftsführer der "Frankbrauerei", Dr. Elsen, waren als Gäste vertreten. Viele Mitarbeiter der Firma Lober waren angereist, um ihrem früheren Chef die Ehre zu erweisen. Dass die Neunburger trotz dieser Wallfahrt eine schlagkräftige Truppe noch in Neunburg vorgehalten haben, zeigt, dass während der Wallfahrt zwei Einsätze gefahren wurden - wegen einer Ölspur und eines Autounfalls im Industriegebiet.

Sichtlich beeindruckt

Nach dem Segen durch Feuerwehrpfarrer Karl-Dieter Schmidt, erklang zum Abschluss die Bayernhymne. Die Familien Lober waren sichtlich bewegt. Im Anschluss an das gemeinsame Erinnerungsfoto vor der Gnadenkapelle wurden alle Teilnehmer von Frau Lober zum gemeinsamen Mittagsmahl geladen. Nach einem Besuch in der Gnadenkapelle, so wie in den wichtigsten Altöttinger Kirchen ging die Wallfahrt langsam dem Ende entgegen.

Die Wallfahrer konnten sogar noch den Start des Altöttinger Volksfestes erleben, da der Volksfestaufzug direkt an der Gnadenkapelle vorbeiführte. Gegen 19 Uhr waren alle Teilnehmer und Oldtimer-Fahrzeuge wieder wohlbehalten in Neunburg angekommen.
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