28-Jähriger wird in der U-Bahn Fürth erstochen
Blutspur in der Fürther U-Bahn

Eine Blutspur zeugt von dem Verbrechen im Verteilergeschoss der U-Bahnstation an der Jakobinenstraße in Fürth. Bild: dpa
Politik BY
Bayern
02.02.2015
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Eine lange Blutspur zeugt von dem Gewaltverbrechen: An einer U-Bahnstation in Fürth wird in der Nacht zum Sonntag ein Mann erstochen. Rasch kann die Polizei drei Verdächtige festnehmen.

Nach einem Streit ist ein 28 Jahre alter Mann an einer U-Bahnstation im mittelfränkischen Fürth erstochen worden. Gegen einen 19-Jährigen wurde Haftbefehl werden Totschlags beantragt. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter sowie zwei weitere Verdächtige im Alter von 16 und 17 Jahren in der Nacht zum Sonntag noch am Tatort festnehmen. Zu den Hintergründen der Tat, zu einem möglichen Motiv und ob sich Täter und Opfer kannten, wollte die Polizei zunächst nichts sagen. Fest steht lediglich, dass den Messerstichen ein heftiger Streit vorausging. Kurz vor 1 Uhr eskalierte die Auseinandersetzung und der 28-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er noch am Tatort starb. Wie ein Polizeisprecher sagte, gab es mindestens einen "Messerstich in den Oberkörper" des Mannes.

Ein Zeuge alarmierte die Einsatzkräfte, Polizeibeamte konnten kurze Zeit später die drei Verdächtigen im U-Bahnverteiler festnehmen. Sie stehen in dringendem Verdacht, an der Tötung des 28-Jährigen beteiligt gewesen zu sein und wurden noch in der Nacht von Beamten des Fachkommissariates für Tötungsdelikte befragt. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl gegen den 19-Jährigen wegen Totschlags. Er soll heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Außerdem ordnete die Anklagebehörde die Obduktion des Leichnams des 28-Jährigen an.
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