Albert Rupprecht trift Ronald Pofalla
Bahnstrecke Hof-Regensburg braucht Lärmschutz

Bahnvorstand Roland Pofalla, Albert Rupprecht (CSU) und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für Bayern (von links). Bild: hfz
Politik BY
Bayern
11.11.2016
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Berlin/Weiden. Der Oberpfälzer Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht (CSU) war am Dienstagabend zu einem Gespräch mit Ronald Pofalla, Mitglied des Bahnvorstands, und dem Konzernbevollmächtigten der Deutsche Bahn AG für Bayern, Klaus-Dieter Josel, im Bahntower in Berlin zu Gast. Dort warb der Weidener Politiker nach Angaben vom Freitag um Unterstützung dafür, dass die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg mit hohen Lärmvorsorgemaßnahmen für die Anlieger einhergehen muss.

"Ich verlasse den Bahntower mit dem Eindruck, dass der Bahnvorstand meine Einschätzung teilt, dass der Lärmschutz das wesentliche Thema ist", so Rupprecht. Nach Einschätzung Pofallas handelt es sich bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke um eine bedeutsame und entscheidende Baumaßnahme. Grund dafür sei, dass die vorhandene Kapazität der Strecke durch die Elektrifizierung deutlich besser vom überregionalen Personen- und Güterfernverkehr genutzt werden könne. Zurzeit sei dies nicht der Fall, da die Züge umgespannt werden müssen. Erst nach der Elektrifizierung könne die Strecke vom überregionalen Verkehr adäquat genutzt werden.

Rupprecht weiter: "Mir wurde versichert, dass es sich bei der Strecke Hof-Regensburg um eine sogenannte TEN-Strecke handelt." In diesem Zusammenhang verweist er auf den Beschluss des Deutschen Bundestages von Januar 2016. Darin sei die Gleichstellung von Ausbau- und Neubaustrecken im Hinblick auf den Lärmschutz bei transeuropäischen Bahnstrecken (TEN-Strecken) geregelt.
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