Allianz gegen Einbrecherbanden
Minister zufrieden mit Kooperation

Drei Tage lang macht die Polizei Jagd auf Einbrecher. Bild: dpa
Politik BY
Bayern
02.11.2016
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München. Nach einer länderübergreifenden Aktion zur Bekämpfung von Einbrecherbanden hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ein positives Fazit gezogen. Bei mehr als 10 000 kontrollierten Fahrzeugen und Personen habe es in Bayern 26 vorläufige Festnahmen, darunter sechs Haftbefehle, gegeben, teilte Herrmann am Dienstag in München mit. Außerdem seien 81 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten aufgedeckt worden. Der Innenminister kündigte weitere länderübergreifende Aktionen an.

Vom 27. bis zum 29. Oktober hatte Bayerns Polizei zusammen mit Kollegen aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz bei Schwerpunktkontrollen gezielt nach Einbrecherbanden gefahndet. Koordiniert wurden die Kontrollen, die überwiegend auf Autobahnen und den entsprechenden Ausweichrouten stattfanden, von den jeweiligen Landeskriminalämtern.

Auf der Innenministerkonferenz im Juni dieses Jahres hatten Bayern und die drei anderen Bundesländer eine Kooperationsvereinbarung zur gezielten Bekämpfung von Einbruchskriminalität geschlossen. Die Zahl der Einbrüche bewegt sich nach den Worten Herrmanns heuer bisher etwa auf Vorjahresniveau. Eine genaue Prognose für 2016 könne man aber noch nicht treffen, sagte er. 2015 war die Zahl der Wohnungseinbrüche um knapp neun Prozent auf 7480 Delikte zurückgegangen. Mit statistisch 59 Einbrüchen pro 100 000 Einwohner bestand im Freistaat bundesweit das geringste Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden.
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