Amokschütze sucht Glock-Pistole

Politik BY
Bayern
27.07.2016
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München. Zur Vorbereitung seiner Tat hat der Amokläufer von München nach Erkenntnissen der Ermittler gezielt eine Glock-Pistole gesucht. Im Darknet, einem abgeschotteten Bereich des Internets, habe er sich nach einer Glock umgeschaut, bestätigte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch am Dienstag. Der 18-Jährige hatte damit am Freitag neun Menschen und anschließend sich selbst erschossen.

Aus WhatsApp-Gesprächen mit einem mutmaßlichen Mitwisser gehe hervor, dass es wohl die "Lieblingswaffe" des 18-Jährigen gewesen sei, sagte Steinkraus-Koch. Aus Sicht der Ermittler ist die Kenntnis von der Waffe zentraler Punkt bei den Ermittlungen gegen den 16-jährigen Mitwisser. Weil er sich kurz vor der Tat mit dem 18-Jährigen getroffen haben soll, gehen sie davon aus, dass er von dem Plan gewusst haben könnte.

Derweil werden nach und nach weitere Details bekannt. So hat der Amokläufer im Verlauf seiner Tat zwei verschiedene T-Shirts getragen. Beide hätten eindeutig dem 18-Jährigen zugeordnet werden können, sagte LKA-Sprecher Ludwig Waldinger.
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