Bahn beseitigt Bäume am Rande der Strecken
Zurücktreten von den Gleisen

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Bayern
05.02.2016
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München. Die sturmbedingten Tempolimits auf den Bahnstrecken in Ostbayern sollen ab April der Vergangenheit angehören. Das sicherte Thomas Engel, Leiter der DB-Regionalnetze im Freistaat, bei einem Pressegespräch in München zu. Bis dahin sollen alle Bäume aus den Gleisbereichen entfernt sein, die bei Sturm- oder Orkanböen auf die Schienen zu fallen drohen. Im Regionalnetz habe man inzwischen fast 1000 Streckenkilometer bearbeitet, der Rest folge in den kommenden Wochen, berichtete Engel. Derzeit dürfen Züge auf diesen Strecken wegen der Windwurfgefahr bei Sturmwarnungen des Wetterdienstes nur mit maximal 80 km/h verkehren. Dies führte immer wieder zu Verspätungen. Auf Behinderungen einstellen müssen sich zudem Reisende aus der Oberpfalz in Richtung München. Von Ende März bis Mitte April werden zwischen Regensburg und Neufahrn abschnittsweise Gleise und Weichen erneuert. Die Strecke ist in dieser Zeit teilweise nur eingleisig befahrbar. Bayernweit werden heuer 560 Kilometer Schienen erneuert, 365 Weichen ausgetauscht sowie 60 Bahnübergänge und 40 Brücken modernisiert, teilte Volker Hentschel von der DB Netz Bayern mit.

Der Wirtschaftsausschuss des Landtags hat auf Antrag der CSU von der Bahn ein neues Fahrplankonzept für die Ende 2017 in Betrieb gehende ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt gefordert. Auf dieser müsse ein Halbstundentakt eingerichtet werden. Nur so sei gesichert, dass die Reisezeitgewinne von und nach Berlin für in Nürnberg umsteigende Fahrgäste unter anderem aus Ostbayern nicht durch lange Wartezeiten von bis zu 40 Minuten teilweise wieder aufgefressen würden, erklärte der CSU-Verkehrspolitiker Eberhard Rotter. Bisher plant die Bahn nur einen Stunden-Takt.
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