Bildungsmonitor stellt dem Freistaat gute Noten aus
Bronze für Bayerns Schulen

Politik BY
Bayern
18.08.2016
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München/Köln. Das Bildungssystem in Bayern hat bei einem bundesweiten Vergleich die Bronzemedaille erreicht. Der Freistaat belegt hinter Sachsen und Thüringen im diesjährigen Bildungsmonitor, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Donnerstag präsentierten, den dritten Rang. In die Studie flossen 93 Indikatoren zur Bildungsarmut, zur Fachkräftesicherung und zum Wachstum ein.

"Die bayerischen Schulen rangieren im bundesweiten Vergleich der Bundesländer unter den besten Drei", sagte Bildungsminister Ludwig Spaenle (CSU). In den Feldern, die sich mit beruflicher Bildung, Bildungschancen für alle und effizienter Verwendung von Steuermitteln befassen, führe Bayern den Vergleich sogar als bestes Bundesland an. Besonders lobte die Studie das hohe Angebot an Ausbildungsstellen, den bundesweit niedrigsten Anteil an Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz und die Investitionsquoten an Schulen. Gute Noten erhielt der Freistaat auch im Sonderexkurs Flüchtlinge. Doch es gab auch kritische Töne: "Der Anteil der Kindergarten- und Grundschulkinder in Ganztagseinrichtungen ist im bundesweiten Vergleich sehr niedrig", hieß es.
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