Eckpunkt im neuen Grundsatzprogramm
CSU will „Ordnung“

Politik BY
Bayern
07.06.2016
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Berlin/München. Die CSU will "Ordnung" als Schlüsselbegriff ins Zentrum ihres neuen Grundsatzprogramms stellen. Danach verlangten die Menschen in einer Zeit von Unsicherheit und Unordnung, sagte der Vorsitzende der zuständigen Parteikommission, Markus Blume, bei der Vorstellung erster Eckpunkte am Dienstag in Berlin. Dies bedeute etwa, in der Gesellschaft durch Ehe und Familie, Bildung und eine Leitkultur Zusammenhalt zu stiften.

Das neue Programm soll beim Parteitag im Herbst beschlossen werden. Kernpunkte will die CSU nach Worten von Generalsekretär Andreas Scheuer aber auch schon in die gemeinsame Führungsklausur mit der CDU-Spitze Ende Juni einbringen. Mit den neuen Grundsätzen wolle die CSU nicht in einen Wettbewerb der Parolen, sondern der Konzepte einsteigen, sagte Blume. Man könne es auch "als Gegenentwurf zu allen Populisten lesen, die glauben, dass man mit den Herausforderungen und den damit verbundenen Ängsten der Menschen spielen kann".

Das aktuelle Grundsatzprogramm von 2007 spiegele Themen wie die aktuellen Migrationsbewegungen nicht wider. Scheuer sagte, strategisches Ziel sei, in Deutschland erfolgreiche Volkspartei zu sein und in Bayern "die Absolute-Mehrheits-Partei".
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