Fußgänger am Straßenrand

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Bayern
19.03.2016
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Nur noch schlecht für Fußgänger erreichbar sind Hagebaumarkt, Lidl und die anderen Märkte an der A 93 bei Wölsau. Der Grund dafür ist die Baustelle auf dem Grundstück, auf dem der neue Aldi- und ein "dm"-Markt entstehen.

Marktredwitz. Für Fußgänger aus Richtung der Siedlung ist der Bereich nicht mehr passierbar, der Weg in Richtung der Märkte abgeschnitten. Auf diese Problematik wiesen in der jüngsten Marktredwitzer Stadtratssitzung Thomas Meyer (CSU) und Martin Gramsch (Freie Wähler) hin. Sie seien von mehreren Bürgern wegen dieser Sache angesprochen worden. Die Leute müssten am Rand der Straße, die vom Kreisverkehr zur B 303 führt, gehen, um zu den Märkten zu gelangen, berichtete Meyer. Oberbürgermeister Oliver Weigel räumte ein, dass man dort wegen der Bauarbeiten auf dem Aldi-Grundstück tatsächlich ein Problem habe. In der nächsten Woche finde deswegen ein Treffen mit Vertretern des Staatlichen Bauamts statt, um eine kurzfristige Lösung zu finden. Einstweilen habe man Verkehrsschilder an der Straße aufgestellt, die auf Fußgänger hinweisen.

Gramsch sagte, dass er bereits eine Lösung im Sinn habe, und zwar einen etwa 400 Meter langen provisorischen Weg an der Straße entlang. "So könnten wir über die Runden kommen." Genau diesen Punkt werde man in der nächsten Woche mit den Vertretern des Bauamts klären, versprach Weigel.

Weitergehen soll es mit der Sanierung der Straßenbeleuchtung in Marktredwitz. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung, eine entsprechende Maßnahme für das Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit anzumelden. Insgesamt 110 Leuchten sollen in der Blumensiedlung und in Oberredwitz ausgetauscht werden. Das Programm wurde für den Einsatz klimafreundlicher Technologie zur Minderung des Kohlendioxid-Ausstoßes aufgelegt.

Energieeffizient


In Marktredwitz ist vorgesehen, 22 Leuchten in Oberredwitz (Adam- Krafft-, Riemenschneider-, Lucas- Cranach-, Rembrandt-Straße und Holbeinweg) umzurüsten. Die weiteren 88 Leuchten befinden sich in Blumensiedlung, Barbarastraße und Am Sterngrund. Damit soll die komplette "Blumensiedlung" auf die neue umweltfreundliche und energieeffiziente Technologie umgestellt werden. Erwartet wird eine Förderung in Höhe von 25 Prozent für LED-Leuchten und deren Montage. Notwendige Masterneuerungen muss die Stadt aus Eigenmitteln tragen. Gesamtkosten in Höhe von 125 000 Euro sind veranschlagt, förderfähig davon sind rund 60 000. Marktredwitz bekommt also etwa 15 000 Euro vom Bund. Bereits 2011 und 2013 hatte sich Marktredwitz mit Umrüstungen von Leuchten der Straßenbeleuchtung an dem Programm beteiligt. Es wurden dabei 239 Leuchten von Quecksilberdampf- auf LED-Leuchten umgestellt.

Von den 2700 Straßenleuchten im Marktredwitzer Stadtgebiet sind derzeit 318 Leuchten mit energieeffizienten LED-Beleuchtungskörpern ausgestattet. Man rechnet mit einer Einsparung von etwa 75 Prozent des Stroms gegenüber herkömmlichen Leuchten. "Das ist nur zu begrüßen", sagte Oberbürgermeister Oliver Weigel in der Stadtratssitzung.
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