Gemeinde schließt Vereinbarung mit Staatlichem Bauamt
Weg für Radweg frei

An der Einmündung der Ortszufahrt nach Wirbenz wird der künftige Geh- und Radweg auf der Gemeindeseite einmal beginnen. Bild: ak
Politik BY
Bayern
06.05.2016
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Das jahrelange Ringen um einen Geh- und Radweg zwischen Wirbenz und Oberndorf nimmt ein glückliches Ende. Mit dem Abschluss einer Vereinbarung zwischen den beiden Kommunen und dem Staatlichen Bauamt steht dem Bau nichts mehr im Wege.

Speichersdorf. In einem wahren Vertragsmarathon ratifizierte der Gemeinderat vier Vereinbarungen über geplante Baumaßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur. Bürgermeister Manfred Porsch erläuterte das Vertragswerk zwischen dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und der Gemeinde zum Bau eines gemeinsamen Geh- und Radweges samt öffentlichem Feld- und Waldweg entlang der Bundesstraße 22 zwischen Wirbenz und der Bezirksgrenze beim Weiler Neuwirtshaus.

Die neue, drei Meter breite Trasse soll auch als Wirtschaftsweg für die angrenzenden Felder dienen. Da die Regelbreite für einen Radweg 2,5 Meter beträgt, muss die Gemeinde die anteiligen Mehrkosten in Höhe von 17 Prozent (15 000 Euro) tragen. Die neue Wegeverbindung beginnt an der Einmündung der Ortszufahrt Wirbenz in die B 22 und führt bis nach Oberndorf. Die Kosten für die auf Speichersdorfer Gebiet liegende, 300 Meter lange Strecke betragen 75 000 Euro.

Die Stadt Kemnath hat dem Vertrag für ihr Gebiet bereits zugestimmt. Das Staatliche Bauamt ist für die Planung und Umsetzung, die Kommunen für den Grunderwerb zuständig. Die Baulast und Unterhaltspflicht werden nach Fertigstellung auf die jeweilige Kommune übertragen.

Im Bereich der Ortsdurchfahrten von Nairitz und Kodlitz der Kreisstraße BT 20 hat die Kommune einen neuen Schmutzwasserkanal verlegt. Zudem ist der jetzt als Regenwasserkanal genutzte alte Mischwasserkanal auf einer Länge von rund 700 Meter erneuert worden. Für die Einleitung des auf der Ortsdurchfahrt anfallenden Oberflächenwassers beteiligt sich der Landkreis Bayreuth einmalig an den Bau- und Unterhaltskosten des Regenwasserkanals. Die 41 702 Euro setzen sich zusammen aus 146 Euro je laufenden Meter Kanal und jeweils 410 Euro für jeden Straßeneinlauf. Im Gegenzug verpflichtet sich die Gemeinde, das auf der Kreisstraße im Ortsbereich anfallende Niederschlagswasser in die Entwässerungseinrichtung einzuleiten. Der Gemeinderat stimmte beiden Verträgen einstimmig zu.
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