Gemeinderäte sollen Alterbnativen für Bürgersteig zwischen Ortsmitte und Gewerbegebiet suchen
Hang erschwert Gehweg

Problemstelle Kemnather Straße: Entlang der Strecke zwischen Gewerbegebiet und Ortsmitte soll ein Bürgersteig angelegt werden. Die Hanglage und der Grunderwerb erschweren jedoch die Umsetzung des Bürgerwunsches. Bild: ak
Politik BY
Bayern
04.03.2016
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Ein Gehweg zwischen dem Gewerbegebiet Ost und der Ortsmitte , Start der Dorferneuerung in Plössen und Flächen für eine teilanonyme Bestattung sind die noch nicht erledigten, aber für die Bürger drängendsten Problemfelder. Auch zum Breitbandausbau gibt es Neuigkeiten.

Speichersdorf. Bürgermeister Manfred Porsch erläuterte im Gemeinderat den Sachstand zu den in der Bürgerversammlung gemachten Anregungen. Damals hatte Peter Krönert aus Speichersdorf zwischen der Gaststätte Imhof und dem Gewerbegebiet Ost mangels Bürgersteigs eine Gefährdung für Fußgänger gesehen. Dazu erklärte Porsch, dass in diesem eingeengten Straßenabschnitt der Grunderwerb und Bau auch wegen der Hanglage sehr schwierig sei. Eine Markierung auf der Fahrbahn sei nicht zulässig. Ins Auge gefasst werde, einen Gehweg über die Aubachstraße auszuschildern.

Auch Edmund Bruckner (FWG) machte sich für einen Gehweg zwischen Gewerbegebiet und Ortsmitte stark. Alternativen sollten untersucht werden. Das Gremium oder der Bauausschuss sollte sich vor Ort ein Bild machen. Übergangsweise wird nun ein Warnschild "Achtung Fußgänger" aufgestellt.

Einheitliche Grabplatten


Für teilanonyme Urnenbestattungen auf dem Speichersdorfer Friedhof hatte Karin Brilla bereits im Sommer einen Antrag gestellt und in der Bürgerversammlung Porsch eine Unterschriftenliste übergeben. Ihrem Wunsch will die Kommune nachkommen. Ein Platz dafür ist gefunden. Derzeit wird die Friedhofssatzung dafür bearbeitet. Auf die auf dieser halbanonymen Gräberfläche Beigesetzten werden einheitliche Grabplatten mit Namen, Geburts- und Sterbetag hinweisen.

Peter Meier aus Roslas hatte sich beschwert, dass in seinem Wohnort keinen Breitbandausbau erfolgt ist, und eine Gleichstellung mit anderen Orten gefordert. Doch für eine Förderung sind laut dem Bürgermeister weder Bedarf noch Wirtschaftlichkeit gegeben. Der Ort profitiere aber vom Ausbau in benachbarten Orten. Mit dem neuen Bundesprogramm sollen alle Orte an das Internet mit hohem Download angebunden werden. Das Verfahren laufe. Geprüft werde der Wunsch von Markus Neubauer (Brüderes) neben Kabel Deutschland eine weitere Breitbandalternative anzubieten.

Eine breiter gefächerte Ausstattung der Kinderspielplätze für Mädchen und Buben jeden Alters und den weiteren Ausbau der Plätze möchte die Speichersdorferin Diana Prechtl. Doch aus finanziellen und Platzgründen ist dies laut dem Sitzungsleiter nur beschränkt möglich. Es seien aber auch 2016 Mittel im Haushalt eingestellt.

Angelika Fraunholz hatte gebeten, für die Schlaganfallgruppe im Untergeschoss der Festhalle eine behindertengerechte Toilette einzubauen. Die Gemeinde plant noch dieses Jahr die Umsetzung. Sie verhandelt derzeit nach wie vor über die Wiederansiedlung eines Drogeriemarktes, wie ihn der Speichersdorfer Hans-Jürgen Pfau vermisst. Die entsprechende Änderung des Bebauungsplans laufe. Eine entsprechende Erweiterung des Gebäudes wäre zudem möglich, meinte Porsch.

Keine Notwendigkeit ist für Defibrilatoren für die Feuerwehren, wie von Bernd Reisinger aus Speichersdorf gewünscht, gegeben. Helmut Sendelbecks Hinweis, das verwilderte und zugewachsene Lehrbiotop an der Schule zu beseitigen, wird gefolgt. Rudi Kirchberger (UBV) bemerkte abschließend, dass eine gemeinsame Bürgerversammlung für die gesamte Gemeinde rationeller und vernünftiger sei.

Bescheid noch im MärzKarl-Heinz Dadder hatte sich nach dem Förderbescheid für die geplante Dorferneuerung in Plössen erkundigt. Diesen erwartet Porsch bis spätestens Mitte März. Die geplanten Maßnahmen werden sofort ausgeschrieben und vergeben. Auch die von Dadder angeregten Warnschilder an der unfallträchtigen und kurvenreichen Strecke der Staatsstraße von Mockersdorf Richtung Plössen werden nach Rücksprache mit der Straßenbaubehörde und Polizei aufgestellt. Keine Abhilfe kann die Gemeinde dagegen bei den von ihm monierten Leerstand von Mietgebäuden schaffen. Sie selbst besitzt derzeit keine freien Wohnhäuser. (ak)
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