Grünes Licht für Förderzentrum für entwicklungsverzögerte und behinderte Kinder
Förderung gleich um die Ecke

Im ehemaligen Schlecker-Markt entsteht ein Förderzentrum zur Diagnostik und Behandlung entwicklungsverzögerter und behinderter Kinder. Einer entsprechenden Nutzungsänderung stimmte der Gemeinderat zu. Bild: ak
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Bayern
09.06.2016
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Aus Räumen für den Einzelhandel wird ein Förderzentrum zur Diagnostik und Behandlung entwicklungsverzögerter und behinderter Kinder. Das Gesundheitsangebot in der Gemeinde erhält dadurch eine Bereicherung und Eltern eine wohnortnahe Hilfe bei der Behandlung ihres Nachwuchses bis zur Einschulung.

Speichersdorf. Fünf Baugesuche lagen am Montag dem Gemeinderat vor. Elke und Klaus Hofmann aus Bayreuth beantragten die Nutzungsänderung der ehemaligen Verkaufsfläche des aufgelassenen Schlecker-Marktes am Oberen Markt 21. In die leerstehenden Räume zieht künftig die interdisziplinäre Frühförderstelle für Kinder ein. Die Räume werden für die Behandlung von psychomotorischen Störungen, Krankengymnastik, Ergo- und Logopädiebehandlungen genutzt. Die fehlenden Unterschriften der Nachbarn holt die Baubehörde ein. Das Vorhaben entspricht den Festsetzungen des Bebauungsplanes.

Die Gemeinde Speichersdorf plant zum Betrieb der neuen Ortskanalisation in Brüderes eine Vakuumstation mit pneumatischem Pumpwerk. Dazu ist eine Geländeauffüllung notwendig. Auch dem stimmten das Gremium zu.

Bianca und Uwe Schott aus Ramlesreuth 49 dürfen in Wirbenz ein Wohnhaus samt Doppelgarage errichten. Bürgermeister Manfred Porsch erläuterte, dass der Bauausschuss dem Vorhaben im Vorjahr bereits zugestimmt hat. Grünes Licht gab es auch vom Landratsamt. Die Zufahrt erfolgt im Bereich der südlichen Ortsstraße nach Abbruch eines Mauerwerkes. Die Zustimmung wurde unter dem Hinweis erteilt, dass die Standsicherheit der Nachbargebäude und angrenzender Grundstücke gewährleistet sein muss.

Ebenso kann Siegfried Veigt, Frankenberg 8, das Dachgeschoss zu Wohnzwecken teilweise ausbauen. Geplant sind der Aufbau einer Dachgaube und zusätzliche Wohnflächen an der Gebäudesüdseite. Eine Einwände gab ebenfalls beim Antrag von Waltraud und Herbert Lepke. Sie wollen an ihr Wohnhaus, Stettiner Straße 6, eine Terrassenverglasung als eine Art Wintergarten anbringen.

Umfassendes Angebot für KinderDie Interdisziplinäre Frühförderung (IF) ist ein Angebot privater Träger, hier der Lebenshilfe für Behinderte des Kreisverbandes Tirschenreuth. Es richtet sich an entwicklungsverzögerte, behinderte und von Behinderung bedrohte Mädchen und Buben von der Geburt bis zur Einschulung. Die ambulanten und mobilen Maßnahmen umfassen Diagnostik, Beratung, Förderung, Therapie und Anleitung. Förderschwerpunkte sind Sprache, Motorik, Lernen und sozial-emotionale Entwicklung. Die IF vermittelt zudem weiterführende Hilfen und koordiniert die verschiedenen Hilfeangebote. Dabei werden die Prinzipien der Ganzheitlichkeit, Familienorientierung und Interdisziplinarität beachtet. Ziel Die Förderung setzt den Antrag der Eltern und bei angebotener Frühförderung im Kindergarten die Absprache mit der Leitung der Vorschuleinrichtung voraus. (ak)
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