Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Fichtelberg
Ewige Baustelle bald fertig

MdL Martin Schöffel (hinten von links), zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Glaser, Bürgermeister Georg Ritter, Kreisrat Andreas Voit, stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Franc Dierl und CSU-Ortsvorsitzender Hans-Peter Reichenberger ehrten Heinrich Scharf (vorne von rechts) und Jürgen Schilasky für langjähriges Engagement. Bild: gis
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Bayern
19.04.2016
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Einen weiten Bogen von der Kommunal- bis zur Bundespolitik spannte CSU-Vorsitzender Hans-Peter Reichenberger. Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Franc Dierl standen ihm in der Jahreshauptversammlung zur Seite.

Fichtelberg. Dabei ging es um Themen, die unter den Nägeln brennen. "Wobei uns", wie Schöffel betonte, "die geplante Schließung der Höhenklinik in Bischofsgrün am meisten aufregt." Er ärgere sich immer noch darüber, dass es bei der Übergabe der Unterschriften zum Erhalt der Klinik kein Gespräch gegeben habe.

Von Bildern untermalt, beleuchtete Reichenberger die Höhepunkte von 2015, wie die Vergabe des Bürgerpreises, die Wanderung mit Mandatsträgern, Beteiligung am Gipfelfest und am Bürgerfest, Weinfest, Bildungsfahrt, Sitzungen, Gespräche und vieles mehr. Gut angekommen ist auch eine Infoveranstaltung mit Verbänden im Fichtelnaabtal zum schnellen Internet. Außerdem soll - in Kooperation mit dem örtlichen FGV - der Spielplatz am Fichtelsee neu gestaltet werden. Kreisrat und Schatzmeister Andreas Voit lieferten einen geordneten, positiven Kassenbericht.

Bürgermeister Georg Ritter informierte über Aktuelles aus der Gemeinde, wo sich "einiges getan habe". Für die Sanierung der Abwasseranlage Hüttstadl, die an Mehlmeisel angebunden ist, wird eine preiswerte Lösung erarbeitet. Die Gemeinde hat das Schamottwerk erworben, das revitalisiert werden soll. An der Frage, was mit dem Grundstück geschehen soll, will die Gemeinde die Bürger beteiligen. Die Sanierung der Fichtelberger- und der Gablonzer Straße steht an - ebenso nach Hüttstadl und in der Gottesgab. Geplant ist ein Loipen-Einstiegshaus samt sanitären Anlagen. Freuen wird die Bürger die Aussage des Bürgermeisters, dass die "ewige Baustelle", die Brücke am Schamottwerk, heuer noch fertig werden wird.

Was die Therme betrifft, muss der Badbetreiber das Bad wieder aufbauen. Der zweite Bauplan ist eingereicht und genehmigt. Rund 470 000 Euro sind noch offen.

Als Delegierte für die Aufstellung der Bundestagskandidaten wählte die Versammlung Hans-Peter Reichenberger, Georg Ritter, Siegbert Schöler, Michael Köferl und Heinrich Scharf. (Ehrungen)

EhrungenLob- und Dankesworte

Fichtelberg. (gis) Im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung der örtlichen CSU ernannte der Ortsverband Heinrich Scharf aufgrund seiner jahrzehntelangen Verdienste und sein überdurchschnittliches Engagement in der CSU zu seinem Ehrenmitglied. Scharf gehört seit 55 Jahren dem Verband an, war zweiter und dritter Bürgermeister der Gemeinde, von 1984 bis 1998 Mitglied im Kreistag und Bundeswahlkreisgeschäftsführer. Er etablierte den "politischen Aschermittwoch" in Fichtelberg als ersten der Gemeinden im Kreisverband und war zudem Initiator des unvergessenen Bezirkstreffens der oberfränkischen CSU mit Franz-Josef Strauß im Jahr 1975 in Fichtelberg.

Ausgezeichnet wurden außerdem Jürgen Schilasky für 40 Jahre und Max Braun für 50 Jahre Treue zum Verband, verbunden auch mit dem Dank für jahrzehntelanges Engagement im Vorstand. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden Joachim Rubenbauer und Manfred Schindler geehrt.

Neben dem Ortsverband mit seinem Vorsitzenden Hans-Peter Reichenberger gratulierten Bürgermeister Georg Ritter, zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Glaser, Kreisrat Andreas Voit sowie Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Franc Dierl den Jubilaren mit Lob- und Dankesworten zur verdienten Ehrung.
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