Kundendaten gestohlen - Partei stoppt den Verkauf
Hacker im AfD-Goldshop

Politik BY
Bayern
22.10.2014
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Die AfD ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Ein Unbekannter habe sich Zugriff auf E-Mails verschafft und die Daten einer zweistelligen Zahl von Goldshop-Käufern vergangene Woche im Internet veröffentlicht, sagte Parteisprecher Christian Lüth auf Anfrage.

"Es saß jemand auf dem Server, der E-Mails mitlesen konnte." Es seien nicht nur Mails gelesen worden. "Wir gehen davon aus, dass das politisch motiviert war." Die rechtskonservative Partei will mit dem Verkauf von Goldbarren und -münzen ihre Finanzen sanieren und hofft, zwei Millionen Euro zu erlösen. "Der Server wird derzeit von Sicherheitsbeamten überprüft", sagte der Sprecher. Unklar ist, ob der oder die Hacker von außen eindrangen oder ob ein Maulwurf aktiv wurde. Derzeit ist der Verkauf gestoppt. Im Internet begründet die AfD die Schließung damit, dass wegen der vielen Bestellungen die ordnungsgemäße Abwicklung zur Herausforderung geworden sei.
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